Smartphone fängt Feuer - in einer deutschen Grundschule!

In einer Grundschule im Landkreis Trier-Saarburg entzündet sich plötzlich ein Smartphone-Akku. Sieben Kinder und eine Mutter werden verletzt. Was passiert ist.

Gerade bei Hitze kann das Smartphone zur Gefahr werden (Foto: Adobe Stock)

jEin plötzlich in Brand geratenes Smartphone hat in einer Grundschule im Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland Pfalz) für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt. Während einer Projektwoche in der Schule in Newel-Butzweiler befand sich eine Mutter gemeinsam mit mehreren Schulklassen in einem Klassenraum, als sich der Akku ihres Mobiltelefons in der Handtasche entzündete.

Die Situation entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit: Aus zunächst unklarer Ursache fing der Akku Feuer und sorgte für erhebliche Unruhe unter den anwesenden Kindern und Erwachsenen. Lehrkräfte und Begleitpersonen reagierten jedoch schnell und leiteten umgehend erste Maßnahmen ein.

Feuer rasch gelöscht – aber Folgen durch Löschmittel

Der Brand konnte laut Polizei glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mithilfe eines Feuerlöschers gelang es, die Flammen zu ersticken, bevor sich das Feuer weiter ausbreiten konnte.

Allerdings hatte der Einsatz des Löschmittels unerwartete gesundheitliche Folgen: Sieben Schulkinder sowie die Mutter erlitten leichte Verletzungen, nachdem sie das Löschpulver eingeatmet hatten. Die Betroffenen klagten anschließend über Atembeschwerden und wurden noch vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst

Der Vorfall löste einen umfangreichen Einsatz aus. Mehrere Freiwillige Feuerwehren aus umliegenden Ortschaften rückten zur Schule aus. Zusätzlich waren drei Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz, um die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen und die Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.

Auch Einheiten des Katastrophenschutzes waren vor Ort, um mögliche weitere Gefahren auszuschließen und die Situation zu stabilisieren. Für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal bedeutete der Vorfall dennoch einen erheblichen Schreckmoment.

Rettungswagen waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen (Foto: Adobe Stock)

Keine schweren Verletzungen: Entwarnung für alle Beteiligten

Trotz der dramatischen Umstände verlief der Vorfall letztlich glimpflich. Nach ersten Erkenntnissen musste niemand zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Weder die sieben betroffenen Kinder noch die Mutter erlitten ernsthafte Verletzungen.

Auch die übrigen 132 Schülerinnen und Schüler der Grundschule blieben unverletzt. Die Einsatzkräfte konnten die Lage schnell klären, sodass der Schulbetrieb nach kurzer Zeit wieder beruhigt werden konnte.

Gefahr durch Smartphone-Akkus nicht unterschätzen

Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass von defekten oder beschädigten Smartphone-Akkus eine erhebliche Gefahr ausgehen kann. Insbesondere Lithium-Ionen-Akkus können sich bei technischen Defekten oder Überhitzung selbst entzünden.

Experten raten daher, Smartphones bei ungewöhnlicher Hitzeentwicklung, aufgeblähten Akkus oder Beschädigungen umgehend überprüfen zu lassen und im Zweifel nicht weiter zu benutzen. Auch sollte darauf geachtet werden, nur geprüfte Ladegeräte zu verwenden.

Der Zwischenfall in Newel-Butzweiler endet zwar ohne schwere Folgen. dürfte vielen Beteiligten allerdings noch lange in Erinnerung bleiben.

Quellen-Nachweise:

Artikel Bild.de

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