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Neue Schneewalze kommt: 20 cm Neuschnee

Nach dem Schnee ist vor dem Schnee. Nachdem am Donnerstagvormittag besonders der Westen Deutschlands von starken Schneefällen betroffen war, trifft es nun am Samstag besonders Bayern und Baden-Württemberg. Dabei ist mit starker Glätte zu rechnen.

Dominik Jung Dominik Jung 16 Feb 2018 - 09:57 UTC
Schneefälle mit Verkehrschaos
Am Samstag könnten heftige Schneefälle in Bayern und Baden-Württember für ein Verkehrschaos sorgen


Der Winter will weiterhin nicht weichen und bringt uns schon wieder neue Schneefälle. Besonders heftig wird es am Samstag in Bayern und Baden-Württemberg zur Sache gehen. Dort ziehen nämlich Niederschläge auf und die fallen teils als starker Regen, vielfach aber auch als kräftiger Schneefall. In einigen Regionen ist mit 10 bis 15 cm, örtlich sogar bis zu 20 cm Neuschnee zu rechnen. Das kann dort eine echte Schneewalze werden. Auf den Straßen ist mit einem Verkehrschaos zu rechnen. Aber nicht nur der äußerste Süden ist betroffen. Auch das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen muss am Samstag mit Neuschnee rechnen. Allerdings dürfte es dort nicht ganz so viel werden, denn diese Regionen liegen weitgehend am Rand der Niederschläge.

Am Samstag sollte man das Auto in Süddeutschland am besten stehenlassen, denn dort kann es auf den Straßen kann schön rutschig und auch gefährlich werden. Neben Schnee und Regen ist zeitweise auch gefrierender Regen dabei. Die Höchstwerte erreichen am Samstag minus 1 bis plus 6 Grad, dabei ist es außerhalb des Schneefallgebiets am mildesten. der Sonntag bringt dann vorübergehend längere Zeit sonniges und trockenes Wetter. Die Höchstwerte erreichen dann 2 bis 7 Grad. In der Nacht zum Montag ziehen dann neue Wolken auf.

Montagmorgen weitere Schneefälle mit Behinderungen im Berufsverkehr

Zum Morgen hin setzen dann im Westen neue Niederschläge ein. Die fallen anfangs in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz als Schnee und sorgen erneut für rutschige Straßen. Es könnte sich eine ähnliche Entwicklung wie bereits am gestrigen Donnerstag ergeben. Also am besten morgens etwas mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit einplanen. Die Höchstwerte erreichen 0 bis 7 Grad.

Von Dienstag bis Donnerstag gibt es ein Gemisch aus Sonne und Wolken, stellenweise kann es noch etwas Schneeregen oder Regen geben. Die Temperaturen klettern auf minus 1 bis plus 7 Grad.

Wie geht es weiter? Zwischen minus 15 und plus 10 Grad ist alles möglich

Wie es dann genau zum Monatswechsel weitergeht ist sehr unsicher. Die Wettermodelle zeigen dort eine breite Spanne an möglichen Temperaturen. Schaut man sich die Prognosen für Frankfurt am Main an, dann reichen die Vorhersagen von Werten um 10 Grad bis hin zu frostigen Werten um minus 15 Grad. Da ist also noch alles möglich.

Bisher ist der Februar 2018 rund 1 Grad kälter als im langjährigen Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Damit ist es aktuell der kälteste Februar seit dem Jahr 2012. Nach dem bisher sehr milden Winter ist diese Entwicklung in der Tat sehr überraschend. Besonders kalt fällt der Monat bisher im Westen Deutschlands aus. Dort liegt die negative Abweichung zwischen 2 und fast 3 Grad.

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