Video: Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert Chile und Argentinien!

Das Erdbeben ereignete sich an der Grenze zwischen den beiden Ländern und erreichte nach Angaben des United States Geological Survey eine Stärke von 6,8.

Am Dienstag erschütterte ein starkes Erdbeben mit einer Stärke von 6,8 auf der Richterskala die nördlichen Teile Argentiniens und Chiles, wie der United States Geological Survey (USGS) mitteilte. Das Epizentrum lag in der Nähe der argentinischen Stadt San Antonio de los Cobres in der Provinz Salta. Das Beben ereignete sich gegen 20:06 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 235 km.

Lokalen Medien zufolge war das Erdbeben in verschiedenen Regionen Argentiniens und Chiles sowie im nördlichen Nachbarland Bolivien zu spüren. Schwerwiegende Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet, obwohl im Internet gezeigte Aufnahmen zeigten, wie Häuser durch das Beben erschüttert wurden und Stromleitungen Funken schlugen.

Erdbeben sind in der Region relativ häufig, insbesondere in Chile, das an eine Subduktionszone grenzt, in der sich die tektonische Platte von Nazca unter die südamerikanische Platte schiebt. Dieser Prozess hat die beeindruckende Gebirgskette der Anden entstehen lassen, führt aber auch zu einem enormen Druckanstieg, der zuweilen zu extrem starken Erdbeben führt.

Seit dem Jahr 1500 ereignete sich ein Drittel aller weltweiten Erdbeben der Stärke 8,5 und mehr in Chile. Im Jahr 1960 erlebte das Land das Stärkste in der modernen Geschichte aufgezeichnete Erdbeben, als sich in der Nähe der Stadt Valdivia ein Beben der Stärke 9,4 bis 9,6 auf der Richterskala ereignete. Mehr als 1 500 Menschen kamen dabei ums Leben, und die Tsunami-Wellen breiteten sich über den Pazifik aus.