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Wussten Sie, dass die Handynutzung von der Sonne beeinflusst wird?

Bisher wussten wir nur, dass wir durch die Sonne unseren Handybildschirm nicht richtig sehen konnten. Eine Studie hat nun belegt, dass die Sonne auch die Handynutzung beeinflusst. Sie werden staunen! 

Juan José Villena Juan José Villena Daniela Aragón 01 Dez 2017 - 15:49 UTC
Handynutzung und Sonne
Die Handynutzung ist von der Sonne abhängig. Passen Sie auch Ihren Handytarif an!

Wahrscheinlich hatten Sie davon noch nichts gehört, denn diese Theorie ist Teil einer Studie, die vor Kurzem im PLOS Computational Biology veröffentlicht wurde. Dieser Schluss wurde anhand des Verhaltens 1 Million Menschen un deren Handynutzung gezogen. Alle Teilnehmer stammen aus europäischen Städten, die sich in der selben Zeitzone befinden.

Die Studie belegt, dass Bewohner östlicher Gebiete zu früherer Tageszeit aufhören das Handy zu benutzen, als Bewohner westlicher Länder. Die Handynutzung wird vom Verlauf der Sonne beeinflusst und besonders von der Abenddämmerung. Demzufolge legen Handynutzer in Dresden ihr Telefon früher auf den Nachttisch, als zum Beispiel in Köln. Heute ging die Sonne in Dresden beispielsweise um 16:01 Uhr unter, in Köln hingegen erst um 16:28 Uhr. Diese Tatsache beeinflusst unter anderem Ihre WhatsApp-Aktivität.

Genanntes Szenarium weist nur eine minimale Variation auf, aber wenn wir uns auf die astronomischen Stationen und die Sonnenstunden beziehen, dann nimmt die Zeitspanne zu. In Südeuropa beträgt der Unterschied zwischen dem Sonnenuntergang im Sommer und dem Sonnenuntergang im Winter um die 3 Stunden (wenn man die Zeitumstellung außen vor lässt), genau wie beim Sonnenaufgang. Die letzte Handynutzung des Tages verschiebt sich von einer Station zur nächsten um 1 Stunde. das Verhältnis ist nicht ganz exakt, da auch soziale, wirtschaftliche oder umweltbezogene Einflüsse beteiligt sind.   

Im Winter findet das letzte Gespräch des Tages durchschnittlich kurz vor 22:30 Uhr statt. Im Sommer tauscht man sich übers Handy hingegen bis fast 23:30 Uhr aus. Was die morgendlichen Gespräche angeht, fällt die Entwicklung weniger ins Gewicht, denn anscheinend ist sind die Arbeits- oder Schulzeiten einflussreicher als ein externer Faktor, wie die Astronomie.  


Die Sonne beeinflusst nicht nur die Handynutzung, sondern auch unser Schlafverhalten

So wie die Sonne die Handynutzung beeinflusst, geschieht es auch mit unserem Schlafverhalten. Die im PLOS veröffentlichte Untersuchung bezieht sich auf eine Studie von Karla V. Allebrandt, Forscherin der Universität München, und kommt zu dem Schluss, dass sich die durchschnittliche Schlafzeit in Übereinstimmung mit den Sonnenstunden verändert. Von Ende März bis Oktober investieren wir bis zu 1 Stunde mehr in unsere sozialen Beziehungen und schlafen folglich weniger.

Nun wurde es also wissenschaftlich bewiesen, im Sommer halten wir öfter Kontakt zu unseren Mitmenschen. Lassen Sie sich das auch eine Lehre für Ihren Handytarif sein!

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