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Winterwetter im Anmarsch: Wo es nun viel Kälte und Schnee gibt!

Bei uns will sich der Frühwinter bisher nicht blicken lassen. Doch etwas weiter weg von Deutschland macht sich der Winter für seinen ersten Auftritt bereit. In den USA gibt es im Norden viel Kälte und Schnee.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 08 Nov 2018 - 08:21 UTC
Der Winter kommt
In Kanada und im Norden der USA nimmt der Winter einen ersten Anlauf und bringt viel Kälte und Schnee in die Region.

Bei uns in Deutschland warten einige Winterfreunde schon auf den ersten Wintereinbruch bis in tiefe Lagen. Manchmal gibt es den ja schon im November. Doch dieses Jahr ist weit und breit nichts zu sehen. In der aktuellen Woche wurden lokal Spitzenwerte bis 24 Grad gemessen. An Winter ist da nicht zu denken. Doch der Winter ist nicht weg, er ist nur woanders.

In den USA bereitet man sich auf den ersten heftigen Wintereinbruch der Saison vor. Aus Kanada strömen eisige Luftmassen Richtung USA. In einer Höhe von rund 1500 m liegen die Werte über Kanada bei unter minus 20 Grad. Und diese eisige Kälte rutscht nun auch in die nördlichen Bundesstaaten der USA. Neben Kälte könnte es auch zu den ersten kräftigen Schneefällen der Saison kommen.

Bekanntes Spiel: Eiswinter in den USA = Mildwinter in Europa?

Wir kennen das ja nur zu gut aus der Vergangenheit. Oftmals war es so, dass ein kalter Winter in Nordamerika bei uns einen eher milden Winter brachte und umgekehrt. Die Großwetterlage ist natürlich immer von den weltweiten Vorgängen abhängig und irgendwo und irgendwie dann auch miteinander gekoppelt. Ob das dieses Jahr auch wieder der Fall sein wird, ist aber noch total offen.

Kälte strömt heran
In Kanada und den USA wird es nun sehr kalt. In der Höhe strömt sehr kalte Luft heran.

Die Trends sehen derzeit für den deutschen Winter eher rot und zwar rote Farben und das bedeutet eher milde Temperaturen. Die Wahrscheinlichkeit für einen eisigen Winter in Europa und Deutschland ist in der kommenden Wintersaison nach aktuellem Stand eher gering, aber natürlich nicht ausgeschlossen. Dezember, Januar und Februar sollen laut Jahreszeitentrend der NOAA deutlich wärmer als normal ausfallen.

In Deutschland nächste Woche wieder bis 22 Grad warm

Von einem Wintereinbruch sind wir in Deutschland Lichtjahre entfernt. Die Höchstwerte bleiben für die Jahreszeit viel zu hoch. Am Montag sind im Südwesten schon wieder bis zu 22 Grad drin. Da könnte man glatt meinen, man wäre mitten im Mai gelandet und nicht im Januar. Immerhin gibt es am Wochenende für den Westen Regen. Der wird dringend gebraucht. Die großen Mengen dürften es aber nicht werden.

Wir erwarten zwischen Samstag und Montag von Nordrhein-Westfalen über das Saarland, Rheinland-Pfalz bis nach Hessen und Baden-Württemberg stellenweise 10 bis 20 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Stau der Mittelgebirge können es auch mal bis zu 40 Liter werden. Doch ab Mittwoch kommt das nächste Hochdruck-Bollwerk und dann geht es schon wieder trocken weiter. Die Wärme bleibt ohnehin...der Winter ist ja in den USA!

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