Wintereinbruch im Westen und Süden Deutschlands!

Elvis kommt und Elvis bringt dem Westen in der Nacht Schneeflocken. In Lagenab 500 m müssen wir dort mit Schneeglätte rechnen. Das kann im Berufsverkehr zur Rutschpartie werden.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 11 Nov 2019 - 16:00 UTC
Straßenglätte
Heute Abend und in der Nacht kann es auf den Straßen regional wieder sehr glatt werden.

Jetzt ist es aber wirklich allerhöchste Zeit für die Winterreifen. Bereits am vergangenen Wochenende gab es die ersten Schneeflocken bis auf 500 m, teilweise auch noch etwas tiefer. In den Hochlagen fielen über 10 cm Neuschnee. In der kommenden Nacht kann es nun auch die westdeutschen Mittelgebirge treffen. Tief Elvis zieht mit seiner Wetterfront vom Atlantik heran und bringt Niederschläge. Die fallen in der Nacht zunehmend bis in mittlere Lagen als Schnee.

In Eifel, Sauerland, Westerwald und Hunsrück kann es dann bis auf 500 m herab weiß werden und damit auch glatt auf den Straßen. Bereits in der vergangenen Nacht war es oftmals schon sehr glatt. Es gab auf der Autobahn sogar schon die erste Massenkarambolage wegen Eisglätte. Viele Autofahrer haben es offenbar noch nicht verstanden: Glätte ist nun wieder ein Thema. Winterreifen müssen aufs Auto und der Fuß muss vom Gas genommen werden. Doch nicht nur im Westen, auch im Südosten kommen Schneefälle auf.

Glätte bleibt nachts ein Thema

Am Abend setzt westlich des Rheins zunächst Regen ein. Der Regen geht dann nachts immer mehr in Schneeregen oder Schnee über. Die genaue Höhe der Schneefallgrenze ist noch etwas unsicher, dürfte aber um 400 bis 500 m liegen. Doch nicht nur der Westen muss mit Glätte rechnen. Auch in den übrigen Landesteilen haben wir das Thema Bodenfrost. Außerdem beginnt es auch im Süden Bayerns zu schneien.


Zwar liegt die Temperatur in 2 Metern oftmals über 0 Grad, doch direkt am Erdboden messen wir meist nur Werte um 0 Grad. Genau das wird dann nachts gefährlich. Man denkt es sei nicht glatt und kommt dann doch sehr schnell ins Rutschen. Besonders bei Brücken kann es zu Blitzeis und gefährlichen Verkehrsverhältnissen kommen.

Winter steckt in Norwegen fest

Übrigens: Der richtig knackig kalte Winter hat Europa schon längst erreicht. Diesmal ist es auch in Skandinavien seit etlichen Tagen schon eisig kalt. Heute Morgen wurden in Nordschweden minus 35 Grad gemessen und dazu gab es dort auch noch Schneefälle. Der Flughafen Kiruna meldete heute um 11 Uhr immer noch satte minus 17 Grad und dazu Schneefall.

Damit ist der Winter gar nicht weit weg von Deutschland. Diese frühe Kälte ist auch für Skandinavien eher ungewöhnlich. Doch sie kommt sehr wahrscheinlich erstmal nicht weiter Richtung Mitteleuropa voran. Bei uns bleibt es auch in den kommenden Tagen eher grau, trüb und kühl.

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