Wintereinbruch mitten im April: Deutsche Wetterdienst warnt vor Schneefall und glatten Straßen!

In den nächsten Stunden kann es immer wieder Schauer geben. Teilweise sind auch Gewitter dabei. Selbst Schnee ist möglich. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem starken Absinken der Schneefallgrenze in der kommenden Nacht. In der Nacht kann es Schnee bis in tiefe Lagen geben. Welche Regionen sind von Schneematsch und Glätte betroffen.


Was für ein irres Aprilwetter. Die erste Monatshälfte war extrem warm. Immer wieder wurden 20 bis 25 oder sogar bis zu 30 Grad erreicht. Es gab Sommerwetter und das mitten im April. Und nun? Jetzt ist es deutlich kälter geworden. Die Tageswerte liegen rund 3 bis 6 Grad unter den Werten, die wir eigentlich zu dieser Jahreszeit erwarten dürfen. Vergangenes Wochenende waren sie noch 10 bis 15 Grad darüber. Was für ein Wettersturz. Mittendrin sind immer wieder Graupelgewitter unterwegs und Regenschauer. Dazu ist es sehr windig. Die neusten Prognosen deuten sogar nochmal auf Schnee hin.

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Einsatz für den Winterdienst! In der kommenden Nacht kann es im Süden von Deutschland bis auf 400 m herab Schnee und Glätte geben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Nacht auf Donnerstag vor Schneeflocken bis auf 400 m herab. Betroffen sind Bayern und Baden-Württemberg. Um 600 bis 800 m kann der Schnee sogar liegen bleiben und 1 bis 5 cm Neuschnee sind möglich. Dort können die Straßen durch Schneematsch spiegelglatt sein. Bitte fahrt in diesen Regionen besonders vorsichtig. Für die Räumfahrzeuge gibt es hier noch ordentlich etwas zu tun. Sonst sind ebenfalls Schauer unterwegs, die können ab 600 m auch mal mit Schnee durchsetzt sein.

Bodenfrost bis in den Mai hinein

Dass es im Frühling nochmal Bodenfrost oder sogar Luftfrost geben kann, sollte den meisten klar sein. Doch aktuell sieht es so aus, als würde uns dieses Thema durchgehend bis in den Mai hinein beschäftigen. Stellenweise ist auch Luftfrost ein Thema und das kann nun so richtig gefährlich werden. Die Natur ist schon längst erblüht und der Frost kann daher schweren Schaden verursachen. Das gilt besonders für die Landwirtschaft. Auch bei den Winzern wird es dann kritisch. Die Weinreben sind in der Entwicklung regional schon recht weit. Frost wäre da sehr schädlich.

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Besonders in den Alpen kommen einige Zentimeter Neuschnee zusammen. Auch im Alpenvorland kann es vorübergehend weiß werden.

Die kalte Wetterlage mit Schauern und Gewittern geht mindestens bis Sonntag weiter. Allerdings können wir schonmal verraten, dass es auch zum Start in den Mai recht frisch werden könnte. Aktuell sieht es nach einer recht ausdauernden Wetterlage in Sachen kalt und nass aus. Der Start in den Wonnemonat könnte daher recht frisch ausfallen.

Kälte im April ist das normal?

Im April kann es immer nochmal sehr kalt, aber auch recht warm werden. Wir erleben in diesem Jahr beide Extreme. Doch warum ist das so? Der Monat markiert den Übergang vom Winter in den Sommer. Die warmen Luftmassen aus Südeuropa sind schon recht nahe bei uns, aber die kalten Luftmassen des Winters liegen immer noch über Nordeuropa und sind uns ebenfalls recht nah. Beide Luftmassen rangeln über Europa hin und her.

Dabei kann sich mal die Wärme, mal die Kälte durchsetzen. Nachdem die erste Monatshälfte extrem warm war, hat sich das Wetter für die zweite Monatshälfte komplett geändert. Das Gegenteil ist nun eingetreten und derzeit sieht es so aus, als könne es erstmal noch ein paar Tage recht frisch bleiben. Da müssen wir jetzt wohl durch. Im April sind wir eben noch nicht sommerberechtigt.