Wie wird der Winter 2018/19? Gibt es viel Schnee?

Mit dem 1. Dezember startet für die Meteorologen der Winter 2018/19. Doch welches Wetter erwartet uns in den kommenden Monaten? Bekommen wir einen eisigen oder eher einen milden Winter?

Dominik Jung Dominik Jung 30 Nov 2018 - 10:00 UTC
Wintervorhersage
Was bringt uns der Winter 2018/2019? Wird es eisig oder mild?

Nun steht schon wieder die kalte Jahreszeit vor der Tür. Mit dem Dezember beginnt bei den Wetterfröschen auch der Winter. Aus statistischen Zwecken rechnen die nämlich die Jahreszeiten immer in ganzen Monaten ab und daher besteht der Winter komplett aus den Monaten Dezember, Januar und Februar. Zudem ist am Sonntag auch der 1. Advent und da würde ein wenig winterliche Stimmung auch sehr gut tun.

Allerdings gibt es eine enttäuschende Meldung. Winterwetter ist am 1. Adventssonntag nicht in Sicht. Es wird sehr mild, nass und auch noch recht windig. Und das könnte auch der Grundtenor des kommenden Winters werden. Der US-Wetterdienst NOAA sieht für den kommenden Winter überwiegend mildes Wetter. In Deutschland könnte es demnach einen um bis zu 2 Grad zu warmen Winter geben. Aber nicht nur dort: Auch in Skandinavien und in Russland könnte es deutlich wärmer werden.

Steht uns ein Sturmwinter bevor?

Bei den Niederschlägen könnte es nach dem aktuellen Langfristmodell mehr Regen geben als üblich, ein zu nasser Winter wäre also die Folge. Das würde zumindest die extreme Trockenheit der vergangenen Monate ein wenig ausgleichen, wenn nicht sogar eliminieren. Es deutet somit vieles auf einen typischen Westwetterlagen-Winter hin. Das bedeutet: vom Atlantik kommen immer wieder Tiefdruckgebiete mit warmer Luft und Regen, aber auch Sturmgefahr. Denn solche Tiefdruckgebiete bringen in der Regel immer viel Wind und da kann auch rasch mal ein Sturm oder sogar Orkan mit dabei sein.

Auch der europäische Wetterdienst sieht eher einen zu milden Winter für Deutschland und weite Teile Europas. Besonders der Dezember und der Januar könnten auch nach diesen Berechnungen zu warm ausfallen. Für den Februar werden hier allerdings Chanven berechnet, dass es kälter als üblich wird.

Erste Dezemberwoche fällt komplett ins Wasser

Das sind alles wie gesagt nur Wettertrends und noch keine echten Wettervorhersagen. Vorhersagen kann man über drei Monate hinweg auch nicht erstellen. Wir können heute auch noch nicht sagen, ob es an Weihnachten in diesem Jahr weiß oder grün sein wird. Aus statistischen Gründen sind die Chancen auf Schnee zum Fest gerade in den Niederungen Deutschlands ohnehin immer recht gering.

Wetter am 1. Advent
Der 1. Advent wird total nass, windig und extrem mild. Es sind bis zu 15 Grad möglich.

Die erste Dezemberwoche wird zudem alles andere als winterlich. Es gibt jede Menge Regen. Lokal sind mehr als 100 Liter pro Quadratmeter möglich. dazu viel Wind und sehr warme Luft. Es können 15 bis 17 Grad erreicht werden. Zeitweise ist es sogar sehr stürmisch und das könnte eine Gefahr für die Weihnachtsmärkte sein, denn dort stehen oftmals sehr hohe Tannenbäume. Wenn diese nicht korrekt gesichert sind, droht Gefahr, dass sie umstürzen und Menschen gefährden. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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