Orkan rauscht auf Europa zu: Die Sturmsaison beginnt!

Der erste Herbststurm steuert auf Westeuropa zu. Das Orkantief Andrea trifft zunächst auf die Britischen Inseln und dann auf Frankreich. Dort drohen schwere Sturmböen bis hin zu Orkanböen. Auch in Deutschland wird es sehr turbulent.

Sturmsaison
Am Wochenende wird es stürmisch. Es kann auch in Deutschland regional zu Sturmschäden kommen.

Es ist soweit. Pünktlich mit dem Start in den Herbst kommen auch die ersten Stürme in Europa an. Den Auftakt macht das Tief Andrea, dahinter wartet schon das nächste Sturmtief Brigitte. Die beiden Tiefs werden Westeuropa ganz schön durchschütteln. Es könnte es recht schweres Sturmereignis werden mit schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen.

Die Sturmsaison wird in diesen Tagen eröffnet. Die beiden ersten Sturmtiefs erreichen Europa. Auch in Deutschland besteht Sturmgefahr.

Die Sturmtiefs ziehen nach Frankreich und werden sich da erstmal austoben. Auch auf dem Ärmelkanal und auf der Nordsee sind Böen bis 120 km/h möglich. Ein Teil des Sturms erreicht auch den Westen Deutschlands. Hier sind besonders westlich des Rheins bis Sonntagabend Böen bis 80 km/h möglich, in den Hochlagen auch bis zu 90 km/h. Dazu gibt es Regen, der aber kaum weiter nach Osten voran kommt. Dort hält nämlich der Sommer dagegen!

Herbst im Westen, Sommerwetter im Osten

Richtig gehört! Wir bekommen es am Wochenende mit einer markanten Wettergrenze zu tun, man könnte es auch Jahreszeitengrenze nennen. Der Westen bekommt kühle Luftmassen, Wolken und zeitweise Regen, der Osten dagegen Sommerwetter und das besonders am Samstag. Hier strömt sehr warme Luft heran. Dazu gibt es Sonnenschein. Zum 30. Tag der Deutschen Einheit sind daher 23 bis 27 Grad möglich. Ab 25 Grad sprechen wir von einem Sommertag.

Regensummen
Der heftige Regen kommt nicht nach Deutschland voran. In Westeuropa wird es bis Montag sehr nass. Bei uns fällt dagegen stellenweise gar nichts vom Himmel.

Dazu gibt es von der Ostsee über Berlin und Brandenburg bis nach Sachsen und Thüringen viel schönes Wetter. Ein perfekter Feiertag. Allerdings eben nur im Osten. Kein Einheitswetter zum Tag der Deutschen Einheit. Im Westen werden auch gerade mal 13 bis 17 Grad erwartet. In den Alpen gibt es von Freitag auf Samstag Föhn. Auf den Alpengipfeln sind Orkanböen bis 150 km/h möglich. Ab Samstagnachmittag bricht hier der Föhn erstmal zusammen und es gibt auch in den Alpen Regen. Die Temperaturen erreichen bei Föhn in den Tälern bis 25 Grad, danach rauschen sie nach unten.

Oktober geht recht trocken und zeitweise freundlich weiter

Insgesamt sind bis Sonntagabend keine großen Regenfälle in Sicht. Die Summen halten sich stark in Grenzen. Nur an der Grenze zu Frankreich können um die 20 Liter zusammenkommen. Sonst sind es meist nur 0 bis 10 Liter. Mehr ist hier einfach nicht drin. Auch nach dem kommenden Wochenende geht es im Oktober oft sehr trocken weiter. Auf einigen Wetterseiten war von einem angeblichen Herbst-Monsun die Rede, doch das ist sehr unwahrscheinlich und eine Fehlprognose.

Die Regenmengen in den kommenden 7 bis 10 Tagen erinnern kaum an Monsun-Niederschläge. In Indien bringt der Monsun binnen weniger Tage teilweise 200 bis 300 Liter Regen und noch mehr. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt. Es geht vielmehr in Richtung trockener Oktober, also das genaue Gegenteil!