War´s das jetzt mit Sommer, Sonne und Wärme für 2020?

Das Hoch Manfred schwächelt schon am Sonntag leicht. Ab Wochenmitte ist dann der Weg frei für Tiefs und eine Westwindwetterlage. Es wird deutlich kälter. Am Wochenende ist sogar Schnee möglich und Nachtfrost.

Herbst Abkühlung
Die schönen warmen Sommertage sind bald vorbei. Es wird nun deutlich kühler.

Hoch Manfred geht langsam die Puste aus und es wird in den kommenden Tagen langsam wechselhafter. Daher sollte man den Montag und auch noch den Dienstag genießen. Hier wird es an beiden Tagen noch einmal sehr freundlich und sonnig sein. Es wird sommerlich warm und wir kommen auf bis zu 12 Sonnenstunden. An den Küsten sind auch bis zu 13 Sonnenstunden möglich. Der September liegt in seiner Bilanz aktuell deutlich über dem Klimamittel.

Nach der ganzen Reihe an Hitze- und Sommertagen ist das auch kein Wunder. Aktuell liegt die Temperatur rund 2,8 Grad über dem Klimamittel. Das Regensoll ist dagegen erst zu 21 Prozent erfüllt und das, obwohl der Monat schon 19 Tage hinter sich hat. Dagegen ist das Sonnenscheinsoll schon zu 98 Prozent erfüllt. In Ohlsbach in Baden-Württemberg gab es bis zu 15 Sommertage. In Saarbrücken und Bad Kreuznach kam man dazu noch auf 5 Hitzetage und das ist im September schon sehr ungewöhnlich.

Sommerwetter noch am Montag und Dienstag

Heute scheint oft die Sonne. Hoch Manfred legt sich wieder ins Zeug. Allerdings ist es teilweise nicht ganz so sonnig wie in den vergangenen Tagen. Im Südwesten sind ein paar dicke Wolken angekommen. Die trüben den Sonnenschein zeitweise ein wenig, bremsen die Erwärmung ein klein wenig aus, aber trotzdem sind um die 23 bis 28 Grad wieder möglich. Etwas kühler bleibt es nur in den Hochlagen und an den Küsten. Hier erreichen die Höchstwerte meist um 20 Grad oder auch etwas weniger.

Die große Trockenheit dauert noch an. Der Landregen ist derzeit noch nicht in Sicht. Es gibt viele Orte in Deutschland, an denen es in diesem Monat noch nicht einen einzigen Tropfen Regen gegeben hat. Dazu gehören unter anderem: Alzey, Mainz, Darmstadt, Mannheim, Münstertal oder etwa Bullay. Nach einem ohnehin schon teils sehr trockenen Sommer und August ist das eine extrem schlechte Entwicklung.

Zum Wochenende wechselhaft und Alpenschnee

Doch ab Mittwoch scheint sich bei der Wetterlage etwas zu tun. Allerdings ist heute nicht mehr so klar, wie heftig dieser Wetterwechsel ausfällt. Es scheint schon wieder so, als wäre das Hoch noch recht stark und daher halten die warmen Luftmassen recht zäh noch bis Donnerstag oder Freitag durch. Es wird zwar wechselhafter mit einzelnen Schauern, aber so wirklich viel Regen ist erstmal nicht in Sicht und die Luft kühlt am Tag auch nur ganz langsam auf Werte unter 25 Grad ab.

Doch am Samstag und Sonntag sind dann im Süden teilweise nur noch Höchstwerte um 10 Grad drin. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1500 m. Dort kann es vorübergehend weiß werden. Nachts kommt es in den Alpentälern vermehrt zu Frost. Der Winter gibt dort ein erstes Gastspiel. Im Rest des Landes liegen die Werte meist um 15 bis knapp 20 Grad. Doch viel Regen fällt nicht überall vom Himmel. Die Berechnung der Regensummen ist derzeit sehr schwer. Ständig werden die Regenschwerpunkte anders berechnet, da die genaue Zugbahn des Tiefs bzw. der Tiefs nicht klar ist. Hier heißt es weiter abwarten!