Üble Wetterprognose: Die Kälte könnte bis Ende Juni bleiben!

Diese Prognose wollen wir eigentlich gar nicht hören. Die Wetterexperten vom europäischen Wetterdienst rechnen auch im Juni mit recht niedrigen Temperaturen. Der Sommer wird sich verspäten. Wir haben für Euch alle Details.

Kalter Juni
Die neusten Prognosen für den ersten Sommermonat Juni sind ernüchternd. Auch dieser Monat soll recht kühl ausfallen.

Der Mai ist bisher rund 1 Grad kälter als das Klimamittel der vergangenen 30 Jahre. Es ist der kälteste Mai seit mindestens 10 Jahren. Dabei haben wir gerade erst den kältesten April seit 40 Jahren hinter uns gebracht. Die ersten Menschen werden schon unruhig und wollen wissen: Fällt der Sommer in diesem Jahr aus? Bleibt das bei Ende August so kühl. Das wäre richtig übel, zumal auch im kommenden Sommer viele noch immer nicht verreisen können oder wollen. Die Corona-Pandemie ist immer noch voll da, trotz vieler Impfungen.

Die aktuelle Wetterlage erinnert doch stark an April. Es ist total wechselhaft. Da scheint gerade noch die Sonne, schon legen Schauer und Gewitter los und das nicht zu knapp. Teilweise kommt es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen. Das ist das volle Programm und das brachte in den vergangenen Tagen auch schon erste Schäden durch Überschwemmungen. Der starke Regen ließ kurzzeitig Keller volllaufen. Geht das nun so weiter? Gut möglich, denn auch über Pfingsten hinweg ist keine Änderung der Wetterlage in Sicht und der europäische Wetterdienst hat nun eine sehr miese Juni-Prognose ausgegeben.

Juni gefühlt zu kalt

Das Modell ECMWF des europäischen Wetterdienstes gibt wochenweise Prognosen in Sachen Temperaturen heraus. Das sind ganz große Aussagen: Wird eine Woche wärmer oder kälter im Vergleich zum Klimamittel ausfallen. Gerade gestern gab es ein Update bis Ende Juni und das Ergebnis ist wenig erfreulich. Die erste Juniwoche soll im Norden zu kalt ausfallen. Im Rest von Deutschland maximal "normal". Normal dürfte sich allerdings in Zeiten des Klimawandels dann doch für die meisten von uns zu kühl anfühlen. "Normale" Temperaturen sind wir gar nicht mehr gewohnt.

ECMWF Prognose
Die erste Juniwoche könnte in einigen Teilen Deutschlands kälter als das langjährige Klimamittel ausfallen (blaue Farben).

Die Farbe Rot kommt auf keiner Karte bis Ende Juni vor. Immer nur blau oder mehrheitlich weiß und weiß steht für durchschnittliche Temperaturen. Die gab es in den vergangenen Jahren aber kaum noch in einem Monat. Das sind schonmal keine guten Aussichten. Der Sommer legt damit einen Fehlstart hin. Am 1. Juni ist ja auch meteorologischer Sommeranfang. Sommerliche Temperaturen sind aber nicht in Sicht.

Trockener Start in den meteorologischen Sommer

Immerhin in Sachen Niederschläge sieht es im Juni zu trocken aus. Es soll weniger Regen als üblich geben. Allerdings gab es diese Prognose auch schon für den Mai und mittlerweile ist der Mai dann doch recht nass geworden und er wird es auch erstmal bleiben. Der Parameter Niederschlag ist allerdings auch mit am schwersten vorherzusagen!

Die Niederschlagsprognose ist auch in diesen Tagen sehr schwer. Das liegt an der wechselhaften Wetterlage. Gerade bei Schauern und Gewittern gibt es große Unterschiede bei den Regensummen!