Wettermodelle warnen: "Jetzt kommt die 40" – Wüstentag-Hammer: Wetter in Deutschland dreht durch

Erst Schafskälte mit Schnee in den Alpen, jetzt die Kehrtwende: Ein Wettermodell rechnet zum Wochenende mit bis zu 40 Grad und Wüstentagen. Hält die Glut sogar bis zum Siebenschläfer?

Verrücktes Wetter, verrückter geht kaum. Gerade noch zitterte Deutschland in der Schafskälte, mit Frost in den Nächten und Schnee auf den Alpengipfeln. Und jetzt? Dreht das Thermometer komplett am Rad. Die neuesten Berechnungen zeigen einen brachialen Temperatursprung – und mittendrin taucht plötzlich eine Zahl auf, die Hitzefans jubeln und alle anderen schwitzen lässt.

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Die Rede ist von der 40-Grad-Marke. Schon zum kommenden Wochenende könnte es im Südwesten der Republik regelrecht brennen. Wüstentage stehen im Raum, dazu schwüle Nächte, in denen man kaum ein Auge zubekommt. Der Sommer meldet sich nicht mit einem höflichen Klopfen zurück, sondern mit der Tür ins Haus.

Hochdruck-Brücke schiebt die kühle Luft raus

Hinter dem Hitze-Comeback steckt eine klassische Umstellung der Großwetterlage. Ein kräftiges Azorenhoch schiebt sich nach Mitteleuropa und baut eine regelrechte Wärmebrücke auf. Die Tiefdruckgebiete, die uns zuletzt Schauer, Gewitter und kühle Luft beschert haben, werden weit nach Norden abgedrängt. Bei uns dreht der Wind, und aus Südwesten strömt zunehmend heiße Luft heran.

Zuerst kocht es über Spanien und Frankreich, wo längst Werte jenseits der 38 Grad auf den Karten stehen. Doch die Glut macht an der Grenze nicht halt. Über den Oberrheingraben zwischen Freiburg, Karlsruhe und Mannheim schwappt die Hitze direkt nach Deutschland – und genau dort wird es am heißesten.

Wie realistisch sind die 40 Grad wirklich?

Jetzt die Frage, die alle umtreibt: Knacken wir die 40 Grad tatsächlich? Ehrlich gesagt – noch ist das nicht in Stein gemeißelt. Aktuell ist es vor allem ein einzelnes Modell, das diese Wahnsinnswerte für das Wochenende ausspuckt. Und je weiter eine Berechnung in die Zukunft reicht, desto größer wird die Unsicherheit.

Was für ein Wetterumschwung: Nächste Woche kommen wir von Südwest nach Nordosten immer mehr ins Schwitzen.
Was für ein Wetterumschwung: Nächste Woche kommen wir von Südwest nach Nordosten immer mehr ins Schwitzen.

Wahrscheinlich ist: Im Oberrheingraben geht es Richtung 37, 38, vielleicht 39 Grad. Die glatte 40 sitzt momentan noch knapp jenseits der Grenze auf französischem Boden. Ob sie es bis zu uns schafft, entscheiden die nächsten Rechenläufe. Ein, zwei Grad weniger sind ebenso drin – aber heiß wird es so oder so.

Wüstentage: Wenn die 35-Grad-Marke zum Alltag wird

Schon ab 35 Grad sprechen wir von einem Wüstentag – und davon könnten gleich mehrere am Stück ins Haus stehen. Für den Körper ist das echter Stress: Der Kreislauf ächzt, die Konzentration sinkt, und an Schlaf ist in den tropischen Nächten mit über 20 Grad kaum zu denken. Vor allem in den Großstädten staut sich die Hitze zwischen Beton und Asphalt.

Dazu kommt die Trockenheit. Nach einem ohnehin zu trockenen Frühjahr sind die Böden ausgezehrt, die Wiesen werden braun, die Flusspegel sinken. Wer kann, sollte die heißesten Stunden meiden, viel trinken und die Wohnung früh am Morgen gut durchlüften. Der Hochsommer zeigt von der ersten Minute an, wer hier das Sagen hat.

Bleibt es heiß bis zum Siebenschläfer?

Spannend wird der Blick auf den 27. Juni – den Siebenschläfertag. Die alte Bauernregel besagt: Wie das Wetter rund um diesen Tag ausfällt, so soll der Hochsommer weitergehen. Und tatsächlich trifft diese Regel statistisch erstaunlich oft zu. Wenn die Hitze sich also über das Wochenende hinaus festsetzt, wäre das ein dickes Ausrufezeichen für die kommenden Wochen.

Die langfristigen Signale passen ins Bild: Die Wahrscheinlichkeit für einen deutlich zu warmen Sommer 2026 liegt bei rund 80 Prozent. Warme Meere, eine schwächelnde Höhenströmung und langlebige Hochdruckgebiete sprechen eine klare Sprache. Sollte es zum Siebenschläfer brodeln, dürften Hitzefans den Rest des Sommers feiern – und Hitzegeplagte sich warm anziehen. Beziehungsweise leicht.

Dreht der Sommer jetzt komplett durch?

Fassen wir zusammen: Nach dem nasskalten Intermezzo schaltet das Wetter in den Hitzemodus, und die 40-Grad-Marke geistert erstmals ernsthaft über die Karten. Ob sie am Wochenende wirklich fällt oder ob am Oberrhein bei 38 Grad Schluss ist, klärt sich in den nächsten Tagen. Sicher ist: Es wird sehr heiß, sehr schnell.

Mein Tipp: Die nächsten Rechenläufe im Auge behalten, denn die entscheiden, ob aus dem Flirt mit der 40 echte Wüstentage werden. Und dann ist da noch der Siebenschläfer, der uns verrät, ob dieser Sommer nur kurz aufdreht – oder gleich komplett durchdreht. Eines steht fest: Langweilig wird der Juni 2026 ganz sicher nicht.