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Warnung vor neuen Sturzfluten: Fallen die heißen Hundstage ins Wasser?

Wie geht es beim Wetter weiter? Am Wochenende drohen besonders in den Flutgebieten neue starke Gewitter. Mittelfristig ist kein stabiles Sommerwetter in Sicht. Die heißen Hundstage fallen in diesem Jahr wohl aus und der August könnte baden gehen.

Gullydeckel sprudeln
Verstopfte Gullydeckel könnten am Wochenende in den Flutgebieten zu einem Problem werden.

Die Hundstage sind die heißeste Zeit des Jahres. Man bezeichnet damit im Volksmund den Zeitraum ab Ende Juli bis Mitte August. In diesem Zeitabschnitt wird es jährlich immer wieder besonders heiß - zumindest meistens. Doch in diesem Jahr sieht es gar nicht danach aus. Das amerikanische Wettermodell rechnet seine Prognosen schon bis in den August hinein und da ist in den kommenden 10 bis 14 Tagen aber auch nicht der Hauch von stabilem Sommerwetter zu sehen, geschweige denn von große Hitze. Nur am kommenden Wochenende steigen die Höchstwerte vorübergehend mal auf über 30 Grad. Das dauert aber nicht lange an.

Hoch Dana wird dann nämlich von Tief Dirk abgelöst. Dieses Tief bringt dem Westen ab Samstagmorgen die ersten Schauer und Gewitter und die können regional sogar wieder sehr stark ausfallen. Besonders in den Flutgebieten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen kann es stellenweise heftige Niederschläge geben. Diese sind allerdings nicht großräumig wie vergangene Woche, sondern eher lokaler Art. Können aber hier und da zu Problemen führen.

Vorsichtsmaßnahmen in den Flutgebieten treffen!

Dort wo aktuell kräftig aufgeräumt wird, kann es ab Samstag wieder regional nass werden. Daher sollte man dort Maßnahmen gegen den Regen treffen. Dort sind viele Maschinen im Einsatz. Nicht jede Davon mag es mit starkem Regen in Berührung zu kommen. Daher sollte man rechtzeitig Maßnahmen zum Schutz der Geräte treffen. Außerdem sollten die Gullydeckel und die Wasserabläufe gecheckt werden. Wahrscheinlich ist da noch vieles verstopft. Und das würde bei Starkregen zu einem echten Problem werden.

neue Gewitter
Samstag gibt es aus Westen neue Schauer und Gewitter und die treffen genau auf die Eifel, aber auch auf den Süden von Nordrhein-Westfalen.

Da sollten schnell noch die Auffangbehälter in den Gullydeckeln gereinigt werden, damit ggf. der Starkregen abfließen kann, sonst kommt es erneut zu einem Rückstau und das Wasser läuft wieder in die Keller von einigen Häusern. Es wird allerdings nicht jeden treffen. Aber dort wo die Gewitter abladen, kann es wieder heftig werden. Zumindest was den Platzregen angeht.

Geht der August baden?

Nächste Woche sind dann die schwülen Luftmassen verschwunden und es wird kühler. Mitte der kommenden Woche erreichen die Höchstwerte kaum noch die 30-Grad-Marke, stellenweise auch nicht mehr die 25-Grad-Marke. Immer wieder gibt es Schauer und anfangs auch noch Gewitter. Ist der Sommer damit gelaufen? Das kann man aktuell noch nicht sicher sagen, aber ein stabiles neues Hoch ist weit und breit bis Ende Juli nicht in Sicht.

Regensummen
Die Karte zeigt die Regensummen bis Montagmorgen. Ein Schwerpunkt ist im Westen und Südwesten.

Daher schwinden die Chancen von schönem Hochsommerwetter von Tag zu Tag. Wer im Urlaub auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte Last Minute schnell noch etwas in Südeuropa buchen. In Deutschland scheint sich der Hochsommer zu verabschieden bevor er überhaupt angefangen hat! Allerdings sollte man hier aufgrund von Corona auch kein Risiko eingehen!