Unwetter: Orkanböen könnten Deutschland lahmlegen!

Die Lage scheint sich nach Durchsicht der Wettermodelle am Donnerstagmorgen zuzuspitzen. Es bleibt dabei: Deutschland droht in der Nacht von Sonntag auf Montag ein schwerer Sturm. Das könnte schwerwiegende Folgen haben.

Leon Beurer Leon Beurer 06 Feb 2020 - 09:31 UTC
Schwerer Sturm
In der Nacht von Sonntag auf Montag droht ein schwerer Sturm für Deutschland. Es sind Unwetter möglich.

Noch ist die Wetterlage in Deutschland so richtig schön entspannt. Vielfach scheint die Sonne und es ist trocken. Das haben wir alles dem Hochdruckgebiet Frank zu verdanken. Das hat es sich über weiten Teilen Mitteleuropas gemütlich gemacht. Allerdings ist es mit dem ruhigen Wetter bis spätestens Sonntagmittag vorbei. Dann könnte die Westwetterlage wieder voll zum Leben erweckt werden.

Da kann sich eine ordentliche Sturmlage entwickeln. Noch sind sich die Wettermodelle im Detail nicht einig, aber es scheint klar zu sein, dass es ziemlich stürmisch werden wird. Wie heftig, das wird sich in den kommenden 48 Stunden konkretisieren. Schwerer Sturm in Deutschland? Das wird wie immer nicht ohne Probleme von statten gehen. Besonders im Bahnverkehr ist mit Behinderungen zu rechnen.

Heftigster Sturm in der Nacht zu Montag

Los geht es mit der Annäherung des Sturmtiefs Ruth am Sonntagmittag. Die ersten Sturmböen bekommt der Nordwesten und dort besonders die Nordsee ab. Hier kann recht schnell die erste Orkanböen um 120 bis 130 km/h mit dabei sein. Danach breitet sich das Sturmfeld ganz langsam über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aus. In der Nacht zu Montag gibt es dann auch im Rest von Deutschland schweren Sturm.

Sind es nun schwere Sturmböen oder gar Orkanböen die bis ins Flachland durchschlagen? Das kann man heute noch nicht genau sagen. Da müssen wir die weitere Entwicklung abwarten. Besonders wenn die Kaltfront des Sturmtiefs am frühen Morgen über Deutschland zieht, dann gibt es Gewitter und dabei gibt es auch den heftigsten Wind.

Um Monatsmitte bis zu 20 Grad?

Wer nun glaubt mit dem Sturm kommt vielleicht der Winter, der irrt. Es wird danach etwas kühler, aber nicht wirklich kalt. Bis Monatsmitte könnte es sogar noch milder werden. Die Höchstwerte steigen über 15 Grad und kratzen im Westen sogar an der 20-Grad-Marke. Scheinbar will sich dann schon der Winter zu Wort melden. Das sind weiterhin keine schönen Aussichten für Winterfreunde!

Nun heißt es aber erstmal den Sturm von Sonntag auf Montag gut überstehen. Am Montagmorgen auf jeden Fall etwas mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit einplanen. Das könnte hier und da durch umgestürzte Bäume zu einem Problem werden!

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