Großer Sommer-Absturz mit Gewittern erwartet – doch die neuesten Karten zeigen eine echte Überraschung

Erst Hitze bis über 30 Grad, dann der große Knall? Viele rechnen mit schweren Gewittern und Unwettern. Doch die aktuellen Wetterkarten zeigen ein überraschend anderes Bild.
Deutschland schwitzt – und viele fragen sich längst: Wann kommt endlich der große Knall? Nach Tagen mit Sonne satt und Werten bis über 30 Grad liegt der Gedanke an schwere Gewitter und Unwetter nahe.
Schließlich endet so eine Hitzewelle in unseren Breiten fast immer mit einem brachialen Absturz. Doch genau hier zeigen die neuesten Wetterkarten ein Bild, mit dem die allerwenigsten gerechnet haben dürften.
Erst einmal regiert die Hitze
Bevor überhaupt an eine Abkühlung zu denken ist, dreht die Sonne erst einmal weiter auf. Am Samstag klettern die Höchstwerte verbreitet auf 26 bis 30 Grad, im Südwesten sind bis zu 32 Grad drin.

Nur direkt an den Küsten bremst auflandiger Wind die Hitze auf rund 20 Grad aus. Am Sonntag und Montag bleibt es hochsommerlich: Im Süden teils deutlich über 30 Grad, im Norden geht es mit 20 bis 25 Grad spürbar zahmer zu.
Wo bleibt das große Gewitter-Finale?
Normalerweise läuft das Ganze nach einem festen Drehbuch ab: Die Hitze staut sich tagelang, dann schiebt sich eine Kaltfront heran, und am Ende kracht, blitzt und schüttet es wie aus Eimern.
Genau diesen dramatischen Schlusspunkt erwarten jetzt viele. Diesmal jedoch fehlt er – und schuld daran ist ein Hoch, das einfach nicht weichen will und sich stattdessen nur ein Stück verlagert.
Darum bleibt der brachiale Absturz aus
Durch diese Verlagerung dreht der Wind auf nördliche Richtungen und schaufelt zwar kühlere, aber vor allem knochentrockene Luft heran. Und genau das ist der Knackpunkt: Für richtig schwere Unwetter braucht es einen feuchtwarmen Gegenspieler.

Ohne den Zusammenprall von schwül-heißer und kühler Luft entstehen schlicht keine kräftigen Gewitter. Das Hoch bleibt der Chef im Ring und lässt einfach keine Front durch.
Der Norden kühlt, der Süden glüht weiter
Ab Wochenmitte teilt sich Deutschland dann in zwei Lager. Im Norden wird es ab Mittwoch spürbar frischer, dort pendeln sich die Werte zwischen 20 und 27 Grad ein, an der See bei kräftigem Wind und steifen Böen sogar darunter.
Der Süden und Südwesten dagegen halten die Hitze eisern und bleiben bei sommerlichen 27 bis 31 Grad. Wer in Stuttgart oder Freiburg lebt, merkt von der Abkühlung im Norden also herzlich wenig.
Bleibt der Sommer – oder kommt der Knall doch noch?
Auch der Blick aufs letzte Maiwochenende ändert daran wenig: trockenes, sommerlich warmes Hochdruckwetter, von einem brachialen Absturz weit und breit keine Spur. Für den ganz großen Wums müssten erst wieder feuchte Luft und eine markante Front zusammenfinden – und davon ist aktuell rein gar nichts zu sehen.

Statt Donnergrollen heißt es also weiter: Sonnencreme statt Regenschirm. Bleibt die spannende Frage: Ist der Sommer jetzt gekommen, um zu bleiben?
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