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Achtung: Jetzt kommt die Schneewalze! Bis zu 1 Meter Neuschnee

Jetzt geht's los. Der Winter polter nach Deutschland. In den westdeutschen Mittelgebirgen kommt es zu einem wahren "Flockdown". An den Alpen erwarten wir bis Dienstag bis zu 1 Meter Neuschnee. Das ist dort eine wahre Schneebombe. Auch in tiefen Lagen gibt es Schnee.

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Glättewarnung: Ab heute Abend kommt aus Westen die Schneebombe nach Deutschland. Der Flockdown sorgt für kräftige Schneefälle.

Schneetief Andreas steht nun vor unserer Haustüre. Im Westen gab es heute Morgen schon die ersten Schneeflocken, teilweise auch gefährlichen gefrierenden Regen in der Eifel. Die Straßen wurden stellenweise spiegelglatt. Auch im Süden und Südosten haben inzwischen Schneefälle eingesetzt. Dort rieseln vom Bodensee über München bis in den Bayerischen Wald und nach Passau die Flocken. Der Schnee bleibt bei Werten um 0 Grad meist überall liegen. Dort muss man mit glatten Straßen rechnen. Bitte seid unbedingt vorsichtig auf Straßen, Radwegen und Fußwegen unterwegs. Es kann sehr glatt sein.

Den richtig starken Flockdown gibt es dann gegen Abend, dann kommt das Schneetief Andreas im Westen an. Eifel und Hunsrück bekommen dicke Flocken ab. Eine wahre Schneebombe gibt es für diese Region. Eigentlich ist man dort Schnee nicht so wirklich gewöhnt. Der Westen lag in den vergangenen Jahren immer wieder in den sehr milden Luftmassen. Da ist dieser frühe heftige Wintereinbruch schon eher ungewöhnlich. Bis Samstagmittag fallen von der Eifel bis zum Hunsrück um 10 bis stellenweise 15 cm Schnee. Auf den höhergelegenen Straßen kann es ordentlich rutschig werden. Winterreifen sind Pflicht. Morgen früh kann es auch an Mosel und Rhein mal weiß werden.

Bis zu 1 Meter Schnee in den Alpen

Die Schneebombe macht sich auch in den Alpen bemerkbar. Dort schneit es intensiv und lang anhaltend. Da heißt es dann zeitnah Ski und Rodel gut. Auch in den westdeutschen Mittelgebirgen kann man spätestens morgen rodeln. Dazu braucht es ja meist nur wenige Zentimeter Neuschnee und die wird es auf jeden Fall geben. Den ganzen Samstag über gibt es im Westen weitere Schneeschauer und Schneefälle, die weiterziehen Richtung Main und Franken. Auch im Thüringer Wald wird es weiß. Später setzen auch im Schwarzwald und in den süddeutschen Regionen neue Schneefälle ein.

Es wird ein winterliches Wochenende werden. Die Schneefallgrenze liegt um 200 bis 300 m. Liegen bleibt das ganze meist erst ab 400 bis 500 m. Darunter ist es oft Schneematsch, aber trotzdem auch sehr glatt. In der Nacht auf Sonntag kommt es dann verbreitet zu Schnee bis in tiefe Lagen, daher kann es am Sonntagmorgen überall sehr rutschig sein. Auch im Norden und Osten kommt es am 1. Advent zu Schneeschauern bis in tiefe Lagen. Im Stau vom Erzgebirge schneit es ab Sonntagabend auch stärker los und das bis in den Montag hinein. Dort können bis Montagmittag in den Gipfellagen bis zu 35 cm Schnee fallen.

Nächste Woche Milderung und Sturm möglich

Am Montagmorgen droht im Osten ein Verkehrschaos. Es schneit stellenweise bis ganz runter und die Straßen sind mit Schneematsch bedeckt. Es kann ziemlich rutschig sein. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen dann höllisch aufpassen. Erst ab Dienstag wird es aus Westen langsam milder. Der Mittwoch bringt dann westlich des Rheins fast schon wieder 9 oder 10 Grad. Bis in die Hochlagen setzt Tauwetter ein.

Schnee ab Freitagabend
Ab heute Abend zieht das Schneetief Andreas aus Westen auf und bringt in Eifel und Hunsrück viel Schnee. Ab morgen kann man dort in den Hochlagen rodeln.

Dabei wird es zunehmend windig bis stürmisch. In den Hochlagen sind schwere Sturmböen möglich, gleich mehrere Orkantiefs nähern sich Mitteleuropa. Da müssen wir die genaue Entwicklung noch abwarten. Jeweils rückseitig von den Sturmtiefs kommt wieder kältere Luft und es gibt wieder Schnee in den Mittelgebirgen! Zum 2. Advent könnte es dort wieder weiß sein...Es bleibt sehr spannend!