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Schneebombe ab Freitagabend: Teile Deutschlands versinken im Schnee!

Eine mächtige Schneefront erreicht Westdeutschland ab Freitagabend, in der Nacht auf Samstag kommt es in den westdeutschen Mittelgebirgen zu starken Schneefällen. Teilweise sind bis zu 20 cm Neuschnee möglich.

Schneebombe
Eine heftige Schneefront erreicht Westdeutschland in der Nacht auf Samstag. Es droht in den Hochlagen starke Glätte durch Neuschnee.

Jetzt wird es spannend. Nachdem der Winter von einigen "Experten" gefühlt seit 5 oder 6 Wochen immer wieder angekündigt wurde, kommt er nun tatsächlich und das zu einem Zeitpunkt, an dem man eigentlich auch den ersten Schnee erwarten würden, nämlich Ende November und Anfang Dezember. Bis Freitag ist es noch ruhig, doch dann kommt eine echte Schneebombe. Ein Tief zieht in der Nacht auf Samstag heran und schneit dann einzelne Regionen Deutschlands ganz dick ein. Doch welche werden das sein? Das verraten wir Euch in diesem Artikel.

Eine echte weiße Überraschung erwartet Teile Westdeutschlands in der Nacht von Freitag auf Samstag. Eine kleine Schneebombe bringt mehr als 10 cm Schnee.

Zunächst mal der Blick auf das Wetter der kommenden Stunden. Das geht sehr ruhig weiter, im Süden scheint ab und zu am heutigen Mittwoch die Sonne, sonst gibt es viel Dunst oder Nebel und die Sonne hat es schwer. Stellenweise kann aus der Nebeldecke etwas Sprühregen fallen, sonst ist es meist trocken. Die Temperaturen schaffen es noch auf 2 bis 7 Grad, mehr ist da nicht mehr drin. Morgen wird es noch etwas kälter werden. Die Höchstwerte erreichen nach einer teils frostigen Nacht um 0 bis 6 Grad. An den Küsten ist es heute und morgen etwas wärmer als im Rest des Landes. Da sind auch mal 9 oder 10 Grad möglich.

Wetterumstellung ab Freitag

Bis Freitag haben wir ruhiges Hochdruckwetter, doch dann mischen wieder Tiefs im Wettergeschehen mit und die leiten eine kalte Nordwestwetterlage ein. So eine Wetterlage ist immer ein Schneebringer für die höheren Lagen. Ab 400 bis 600 m gibt es dann größtenteils leichten Frost, auch am Tag. Weiter unten ist es bei einer Nordwestlage dann vorwiegend 2 oder 3 Grad zu warm für eine Schneedecke. Die Höchstwerte werden am Wochenende bei 0 bis 5 Grad liegen. Das betrifft die tiefen Lagen, ab 400 m erreichen die Höchstwerte kaum mehr als 0 Grad.

Schneebombe
Die Schneebombe (grüne Farbeflächen) kommt am frühen Samstagmorgen im Westen Deutschlands an.

Und dann kommt es, das Schneetief, eine echte Schneebombe könnte das ab Freitagabend werden. Zuvor streift uns ab Freitagnachmittag im Südosten noch ein kleines Schneefallgebiet. Da kann es vom Bayerischen Wald bis zu den Alpen auch etwas Schnee geben. Das ist aber recht schwach gegen das, was uns da in der Nacht auf Samstag erwartet. Dann zieht die Schneebombe nach Westdeutschland.

Heftige Schneefälle bringen bis zu 20 cm Schnee!

Los geht es westlich des Rheins nach Mitternacht. Das Schneetief bringt der Eifel, dem Hunsrück, später auch dem Westerwald, Sauerland und dem Taunus zum Teil starker Niederschläge. Besonders im westlichen Hunsrück werden bis zu 30 mm Niederschlag bis Montagmorgen erwartet. Das meist davon fällt als Schnee. Daher können wir dort mit mindestens 20 cm Schnee rechnen. Das wird besonders die Region rund um den Erbeskopf betreffen, den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz. Dort heißt es dann in den westdeutschen Mittelgebirgen zum 1. Advent: Rodel gut! Es schneit am Samstag und 1. Advent munter weiter.

Die Schneefallgrenze liegt mehrheitlich um 200 bis 300 m. Darunter ist es teilweise Schneeregen oder Regen, erst ab 300 bis 400 m kann sich wohl eine Schneedecke bilden, nachts kann es auch tiefere Lagen treffen. Unten ist es aber am Tag immer leicht über 0 Grad, da wird kaum etwas liegen bleiben. Der Osten geht erstmal leer aus, ebenso der Norden. Im Süden kann es zeitweise auch Schnee geben, besonders im Schwarzwald. Wie es nächste Woche weitergeht, ist noch unsicher. Das europäische Wettermodell sieht die milde Sturmlage, das US-Wettermodell dagegen eine Fortdauer der frühwinterlichen Wetterlage!