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Extremer Temperatursturz bringt Schnee und frühen Start in die Heizsaison!

Das haben wir uns anders vorgestellt. Statt einem schönen und warmen Altweibersommer, startet zum Wochenende die Heizsaison. Ausgerechnet bei diesen hohen Energiepreisen müssen wir sehr früh die Heizungen einschalten. Am Tag gibt es kaum mehr als 10 oder 15 Grad, nachts teilweise unter 5 Grad und Bodenfrost!

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Wie seit Tagen hier auf daswetter.com berichtet, kann es am Wochenende die ersten Schneeflocken in den Hochlagen geben. Die Schneefallgrenze könnte bis auf 800 oder 900 m absinken.

Wow, die Wettermodelle sind außer Rand und Band. Das kommende Wochenende könnte das kühlste Wochenende seit April oder Mai werden. Die Höchstwerte erreichen im Süden kaum mehr die 10-Grad-Marke. Das ist wirklich krass. In Bayern und Baden-Württemberg werden am Sonntag nur 6 bis 10 Grad gemessen und das am Tag! Nachts sinken die Werte stellenweise unter die 5-Grad-Marke. Die Schneefallgrenze rauscht am Wochenende in den Keller. Stellenweise kann es ab 800 bis 900 m sogar die ersten nassen Schneeflocken der neuen Wintersaison geben.

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Am kommenden Sonntag werden in vielen Regionen am Tag kaum mehr als 10 Grad in Deutschland gemessen. Viele Heizungen werden dann anspringen und das bei den hohen Energiepreisen.

Ausgerechnet jetzt, wo die Energiepreise für Gas, Öl und Strom so hoch sind, müssen wir frühzeitig in die Heizsaison starten. Das haben wir uns dann doch alles anders vorgestellt. Dazu gibt es besonders morgen jede Menge Regen und ein hohes Risiko für Überflutungen. Selbst Keller können stellenweise am Mittwoch unter Wasser gesetzt werden, auf den Straßen droht Aquaplaning.

50 bis 70 Liter Regen am Mittwoch: Überflutungen möglich!

Das wird ein extrem nasser Mittwoch werden. Was ist da genau los? Zwischen sehr warmen Luftmassen aus dem Mittelmeerraum und kühlen Luftmassen aus dem Norden bilden sich eine Luftmassengrenze aus. In dieser baut sich ein dickes Regenband auf und darin wiederum sind Gewitter eingelagert. Vom Saarland über Rheinland-Pfalz, Hessen, den Norden von Bayern und Baden-Württemberg bis nach Thüringen und Sachsen kommt es zu Dauerregen. Zeitweise ist auch der Süden von Nordrhein-Westfalen betroffen.

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An einer Luftmassengrenze kommt es bis Donnerstag zu starken Niederschlägen. Regional sind mehr als 50 Liter Regen möglich. Es drohen Überschwemmungen.

Los geht das ganze heute Nacht. Dabei kommt bis Donnerstagvormittag einiges vom Himmel. 20 bis 40 Liter Regen sind möglich, im Stau der Mittelgebirge kann sich dieser Wert auch schnell mal bis 60 oder 70 Liter erhöhen. Auf den Straßen kommt es zu Aquaplaning und einzelne Keller können durch überlaufende Bäche mit Wasser überschwemmt werden. Eine sehr brisante Wetterlage. Danach wird es dann auch noch deutlich kühler. Zunächst bleiben die Höchstwerte heute und morgen nochmal bei 20 Grad und mehr. Im Süden werden sogar Sommertage bis zu 27 Grad gemessen. Damit ist dann ab Donnerstag Schluss. Der Sommer sagt ade. Die Höchstwerte rauschen bis Sonntag unter 15-Grad-Marke, im Süden sogar unter die 10-Grad-Marke.

Wochenende: Schneefall in den Alpen und Mittelgebirgen!

Noch vor Oktober startet damit die Heizsaison und das ausgerechnet in diesem Jahr. Die Energiepreise sind sehr hoch. Da hätte sich die Wärme gerne noch etwas länger halten können. Stattdessen kommt nun der Mega-Absturz. Die Höchstwerte rutschen deutliche unter die langjährigen Mittelwerte. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze, wie schon bei daswetter.com vor Tagen berichtet, deutlich ab. Stellenweise fällt bis auf 1000 m herab Schnee. Selbst in den deutschen Mittelgebirgen sind stellenweise Flocken bis auf 900 oder 800 m möglich.

Ab 1200 bis 1500 m geht am Wochenende in den Hochlagen der Alpen mit Sommerreifen nicht mehr viel. Wanderwetter ist im Gebirge weit und breit nicht in Sicht, stattdessen kann man dort schon die Skier auspacken. Besonders krass: Auch nächste Woche geht es so frisch weiter. Nachts nähern sich die Werte der 0-Grad-Marke. Da laufen die Heizungen auf Hochtouren und das schon im September. Das kann ja spannend werden...