Plötzlich tauchen sie in den Wetterkarten auf: Erste Schneeflocken rücken näher – und zwar nicht nur in den Bergen

Plötzlich tauchen sie in den Wetterkarten auf: Erste Schneeflocken rücken näher – und zwar nicht nur in den Bergen

Noch einmal 22 Grad, dann kippt das Wetter. Halloween wird frisch, Nachtfrost kommt. Und Anfang November zeigen die Karten etwas, womit kaum jemand so früh gerechnet hat.

Wer in diesen Tagen einen Blick in die neuesten Wetterkarten wirft, reibt sich die Augen. Denn dort, wo bis vor kurzem nur Herbstgrau zu sehen war, tauchen auf einmal Schneeflocken auf. Und zwar nicht irgendwo in den Alpen, sondern mitten über Deutschland.

Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem neuen WhatsApp-Kanal beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.

Bevor es aber so weit ist, legt das Wetter noch eine echte Kehrtwende hin. Das Sturm- und Regen-Intermezzo ist vorbei, ab sofort übernimmt Hochdruck das Kommando. Und der Dienstag bringt sogar noch einmal einen Gruß, der so gar nicht nach Ende Oktober aussieht.

Noch einmal 22 Grad, ein letzter Wärme-Kick

Am Dienstag wird es im Südwesten vorübergehend richtig mild. 20 Grad und mehr sind laut Wetterexperte Johannes Habermehl drin, am Oberrhein könnten es sogar 21 oder 22 Grad werden. Für die Jahreszeit ist das ein bemerkenswerter Wert.

Anfang November wird es deutlich kühler, selbst der erste Schnee scheint möglich zu sein.
Anfang November wird es deutlich kühler, selbst der erste Schnee scheint möglich zu sein.

Wer kann, sollte diesen Tag draußen genießen. Denn er dürfte für lange Zeit der letzte dieser Art sein. Schon ab Mittwoch stellt sich die Wetterlage um, und danach zeigt die Temperaturkurve nur noch in eine Richtung: nach unten.

Rheinpegel: Kurzes Aufatmen nach dem Regen

Der Regen der vergangenen Tage hat dem Rhein gutgetan. Die Pegel sind an vielen Messstellen um 40 bis 50 Zentimeter gestiegen, das Niedrigwasser hat sich etwas entspannt. Für die Schifffahrt ist das eine echte Erleichterung, zumindest vorerst.

Doch mit dem Hoch kommt auch die Trockenheit zurück. Bleibt der Regen in den nächsten Tagen aus, sinken die Wasserstände wieder. Nach diesem extrem trockenen Jahr dürfte sich die Lage am Rhein dann schnell erneut zuspitzen.

Sonne, Nebel und Wolken bis zum Wochenende

Von Mittwoch bis zum Wochenende präsentiert sich der Herbst ganz klassisch. Mal setzt sich der Sonnenschein durch, mal ziehen dichte Wolken auf. Vor allem morgens hängt in vielen Tälern und Niederungen zäher Nebel, der sich mancherorts bis in den Mittag hält.

Am Dienstag wird es in Deutschland nochmal sehr warm, im Südwesten sind sogar 20 Grad und mehr möglich.
Am Dienstag wird es in Deutschland nochmal sehr warm, im Südwesten sind sogar 20 Grad und mehr möglich.

Zum Reformationstag und zu Halloween am Samstag wird es dann spürbar frischer. Die Höchstwerte liegen meist unter 15 Grad, am Wochenende vielerorts nur noch bei rund 10 Grad. In klaren Nächten steigt die Gefahr von Nachtfrost deutlich. Kübelpflanzen gehören jetzt langsam ins Winterquartier.

Was die Modelle für den 7. November berechnen

Und dann kommt der Punkt, der aufhorchen lässt. Das europäische Wettermodell zeigt um den 7. November einen kräftigen Kaltluftvorstoß aus Norden. Mit ihm tauchen die ersten Schneeflocken in den Berechnungen auf, nicht nur in den Hochlagen der Mittelgebirge.

In einzelnen Läufen reicht der Schnee bis in mittlere Lagen, teilweise sogar bis in tiefere Lagen hinunter. Das wäre der erste echte Wintereinbruch der Saison, und zwar ungewöhnlich früh. Noch ist das knapp zwei Wochen entfernt, entsprechend kann sich bis dahin einiges verschieben.

Steht der Winter jetzt schon vor der Tür?

Der Trend ist jedenfalls eindeutig: In Richtung November wird es von Woche zu Woche kälter. Dass sich das Wetter langsam auf Winter umstellt, ist um diese Zeit nicht ungewöhnlich. Schnee bis ins Flachland schon Anfang November wäre dagegen eine kleine Überraschung.

Ob die ersten Flocken tatsächlich fallen, entscheidet sich in den kommenden Tagen. In den Mittelgebirgen stehen die Chancen am besten, im Flachland bleibt es ein Wackelkandidat. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Termin für die Winterreifen jetzt schon einplanen.