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Kältepeitsche um den 2. und 3. Advent: Deutschland zittert vor Ostlage!

Kommt bald die kalte Ostlage nach Deutschland? Das könnte unseren Energieverbrauch ganz schön nach oben treiben und problematisch werden. Das US-Wettermodell GFS der NOAA deutet immer wieder viel Kälte zwischen dem 2. und 3. Advent an.

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Trifft Deutschland eine trocken-kalte und recht eisige Ostlage?

Was bahnt sich den da an? Das US-Wettermodell GFS der NOAA rechnet weiterhin mit einem markanten Kaltlufteinbruch aus Osteuropa. Die Kältepeitsche könnte uns demnach erreichen. Allerdings wird dieser vermeintliche Kaltlufteinbruch erst nach dem 7. Prognosetag berechnet und ist daher als unsicher einzustufen. Außerdem wurde das Ganze in den vergangenen Tagen immer wieder etwas weiter nach hinten geschoben. Jedoch rutschen auch die Ensembles langsam nach unten.

Ensembles sind Nebenberechnungen, die neben den eigentlichen Prognose-Hauptläufen der Wettermodelle gerechnet werden, um zu sehen, wie sicher eine Prognose ist. Liegen alle Berechnungen eng beisammen, dann ist die Prognose des Hauptlaufs als sehr sicher anzusehen. Laufen die Berechnungen auseinander, dann ist die Lage eher als unsicher einzustufen! Tatsächlich kann man aktuell feststellen, dass die Ensemble-Prognosen einen Ruck nach unten machen. Es wird also mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit kälter.

Europäisches Wettermodell zeigt noch keine Kälte

Das US-Wettermodell ist derzeit das einige, welches diese Kälte berechnet. Alle anderen Wettermodelle sehen nächste Woche zwar kühle Luftmassen, aber bei weitem keinen Dauerfrost in Deutschland. Allerdings rechnet das deutsche Wettermodell nur bis zum 7. Tag und das europäische Wettermodell bis zum 10. Tag. Das US-Wettermodell rechnet dagegen Prognosen bis zum 15. Tag. So weit kommt kein anderes Wettermodell.

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Zwischen dem 2. und 3. Dezember könnte es in Europa eisig kalt werden.

Daher müssen wir uns noch etwas gedulden. Jedenfalls widerspricht der aktuelle Wettertrend des US-Wettermodells den langfristigen Monatstrends. Diese gehen von einem zu milden Dezember aus. Sollte die kalte Ostlage erstmal kommen, würde sie wohl etliche Tage anhalten und den Dezember ganz schön kalt werden lassen.

Erster Advent ebenfalls schon kälter

Während wir aktuell Höchstwerte von 12 oder 13 Grad messen, wird es bereits am kommenden Wochenende deutlich frischer werden. Zweistellige Höchstwerte wird es dann kaum noch geben. Da schmeckt der Glühwein auf den Weihnachtsmärkten gleich doch viel besser.

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Am 1. Advent ist es recht frisch. Da werden keine Werte um oder gar über 10 Grad mehr erreicht werden.

Meist ist es dazu auch noch grau und trüb. Das lässt wiederum die Weihnachtsbeleuchtung wunderbar leuchten. Das hat doch auch etwas Schönes. Die Höchstwerte liegen dann größtenteils um 4 bis 8 oder 9 Grad. Regen ist, abgesehen von etwas Nieselregen, nur selten zu erwarten.