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Horror-Aussichten für den Winter 2019!

Schlimme Aussichten für den Winter. In den Alpen droht ein noch nie dagewesenes Schneechaos. Der Dauerschneefall hält an. Im Rest des Landes scheint der Winter dagegen weitgehend auszufallen. Echtes Winterwetter kann sich in weiten Teilen Deutschlands nicht durchsetzen.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 09 Jan 2019 - 01:00 UTC
Schneemassen
Um die Schneemassen in den Griff zu bekommen, muss schweres Gerät aufgefahren werden. Oftmals werden die Schneeberge per LKW abtransportiert.

Die Lage wird in den Alpen immer dramatischer. Nicht nur dort, sondern auch in den ostdeutschen Mittelgebirgen haben wieder heftige Schneefälle eingesetzt und als wäre das noch nicht genug kommt nun auch noch starker Wind dazu. Dieser sorgt für heftige Schneeverwehungen. In den Hochlagen von Harz und Erzgebirge kommt man stellenweise nur schwer voran. Im Harz ist bereits die dortige Eisenbahn im Schnee steckengeblieben und musste am Dienstagnachmittag erstmal wieder freigeschaufelt werden.

Während in den mittleren und höheren Lagen der Winter tobt, fragt man sich weiter unten: Von was wird hier eigentlich geredet? In Hamburg setzt eine Sturmflut den Fischmarkt unter Wasser und es gibt viel Wind und Regen. Im Flachland ist der Winter bisher in weiten Teilen nicht angekommen und die Aussichten, dass er dort noch ankommen könnte, sind aktuell eher mies.

Dauerschneefall in den ostdeutschen Mittelgebirgen und den Alpen

Vom Erzgebirge über den Bayerischen Wald bis zu den Alpen fällt heute und morgen jede Menge Schnee. Auch in den Alpen schneit es munter weiter. Dort ist kein Ende des Dauerschneefalls in Sicht. Man weiß dort schon gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Schnee. Er wird mit Radladern auf LKW geschafft und - sofern es die Straßenverhältnisse mal kurzzeitig erlauben - abtransportiert. Allerdings kommen die Helfer beim Schnee schippen gar nicht.

Neuschneekarte
Schaut man sich die Niederschlagssummen bis Montag an, dürften die Alpenbewohner schockiert sein. Es sind extreme Niederschlagsmengen angesetzt. Das wären lokal 1,5 bis 2,5 Meter Neuschnee.

In den höheren Lagen macht ein starker Wind zusätzliche Probleme. Vielfach weht der Sturm die Straßen zusätzlich mit Schnee zu und verfrachtet den Schnee in riesigen Mengen. Das erhöht die Lawinengefahr noch mal drastisch. Wer sich auf den Weg in den Wintersporturlaub macht, der sollte sich vorher über die Lage in seinem Urlaubsort informieren.

Schneit es in den Alpen noch wochenlang weiter?

Während im Flachland weiterhin kein dauerhafter Winter in Sicht ist, bahnt sich in den Alpen eine Katastrophe an. Es schneit ohne Unterlass weiter. Möglicherweise könnte es noch den gesamten Monat Januar und auch den Februar immer wieder zu anhaltenden Schneefällen kommen. Das sieht zumindest das Wettermodell des europäischen Wetterdienst ECMWF.

Demnach könnte es im Januar, in Österreich auch Jänner genannt, und Februar zu horrenden Niederschlagssummen kommen und das vor allen Dingen im Alpenraum. Das würde ab 1000 m und höher meist als Schnee fallen. Damit dürfte es in vielen Regionen Westösterreichs, Süddeutschlands und der östlichen Schweiz zu noch nie gemessenen Schneehöhen kommen.

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