Experte rät: "Genießt die beiden kommenden Tage" - der Wettersturz wird heftig werden: Vom Frühling in den Winter!

Der Frühling macht Pause: Kälte, Schnee und Glätte kommen. Experten warnen vor Risiken auf Straßen und für Pflanzen.
Ein plötzlicher und ungewöhnlich heftiger Wetterwechsel steht bevor: Statt frühlingshafter Milde breitet sich ein massiver Kaltlufteinbruch aus dem Norden aus. Innerhalb kürzester Zeit kippt die Lage – Temperaturen sinken deutlich, und vielerorts drohen Schauer, Graupel und sogar Schnee.
Besonders in den Alpen verschärft sich die Situation durch starken Neuschnee und Lawinengefahr. Doch auch im Flachland wird es kritisch: Die Kombination aus Nässe und Kälte sorgt für erhöhtes Glätterisiko, vor allem in den frühen Morgenstunden.
Winterreifen und Frost: Das droht jetzt
Die klare Empfehlung vieler Experten lautet aktuell: „Winterreifen drauflassen!“ Denn in den kommenden Nächten kann es verbreitet zu Bodenfrost und überfrierender Nässe kommen. Gerade in höheren Lagen und auf Nebenstraßen besteht die Gefahr von plötzlicher Straßenglätte. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass es morgens stellenweise rutschig wird.
Auch für die Natur hat der Kälteeinbruch Folgen: Bereits blühende Pflanzen sind extrem gefährdet. Frostschäden an Obstbäumen und Blüten sind wahrscheinlich, wenn die Temperaturen in den Minusbereich fallen.
Jetzt handeln: Montag und Dienstag nutzen
Die noch milden Bedingungen am Montag und Dienstag bieten eine wichtige Gelegenheit zur Vorbereitung. Wer jetzt handelt, kann später Probleme vermeiden. Es empfiehlt sich, empfindliche Pflanzen abzudecken oder ins Haus zu holen. Auch das Auto sollte überprüft werden: Winterausrüstung bereithalten und Fahrten in höhere Lagen gut planen.
Zudem lohnt es sich, warme Kleidung wieder griffbereit zu haben. Denn der Temperatursturz wird deutlich spürbar sein – besonders in den Morgen- und Abendstunden.
Ab Mittwoch: Regen, Wind und erste Winterzeichen
Ab Mittwoch setzt der Umschwung spürbar ein. Dichtere Wolken, aufkommender Regen und ein auffrischender Wind bestimmen das Bild. Im Westen entwickeln sich Schauer und örtlich sogar Graupelgewitter. Die Temperaturen gehen bereits deutlich zurück.
Mit dem Eintreffen der kälteren Luft steigt auch die Wahrscheinlichkeit für winterliche Niederschläge. Besonders in höheren Lagen kann es zunehmend schneien. Gleichzeitig sorgt der Wind für ein noch unangenehmeres Empfinden.
Donnerstag und Freitag: Kälte, Schnee und Glätte
Die zweite Wochenhälfte bringt dann den eigentlichen Kälteschock. Die Temperaturen bleiben niedrig, vielerorts treten Schauer, Graupel und Schneefälle auf. Oberhalb weniger hundert Meter kann sich sogar eine Schneedecke bilden.

Besonders kritisch sind die Morgenstunden: Hier drohen glatte Straßen durch Frost und überfrierende Nässe. Wer früh unterwegs ist, sollte vorsichtig fahren und mehr Zeit einplanen. Der Wind verstärkt zusätzlich das Gefühl von bitterer Kälte.
Ist das noch normal im Frühling?
Solche Wetterlagen sind im Frühling grundsätzlich möglich, wenn kalte Luft aus dem Norden nach Süden strömt. Doch die Intensität dieses Temperatursturzes ist bemerkenswert. Der Wechsel von mildem Wetter zu winterlichen Bedingungen innerhalb weniger Tage ist eher selten.
Deshalb gilt jetzt: vorbereitet sein, Risiken minimieren und die ruhigen Tage nutzen. Denn dieser Wetterumschwung zeigt, wie schnell der Frühling in Mitteleuropa noch einmal sein winterliches Gesicht zeigen kann.