Erschütternder Rekord: England vor 35-Grad-Schock! Historische Mai-Hitze bringt Tropennächte, UV-Alarm & Wasserprobleme
Während Deutschland unter der ersten frühen Hitzewelle des Jahres schwitzt, erlebt auch Großbritannien eine historische Extremhitze. Meteorologen warnen vor Temperaturen bis 35 Grad, Tropennächten und massivem Hitzestress.

Großbritannien erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle. Bereits am Sonntag wurden im Kew Gardens 32,3 Grad gemessen – der heißeste Maitag im Vereinigten Königreich seit mindestens 79 Jahren.
Nun könnte der bisherige Mai-Rekord von 32,8 Grad sogar übertroffen werden. Der staatliche Wetterdienst Met Office hält lokal Temperaturen bis 35 Grad für möglich.
Besonders betroffen sind Süd- und Südostengland. Dort steigen die Temperaturen unter intensiver Mai-Sonne rasch auf hochsommerliches Niveau. Selbst in Nordengland, den Midlands und Teilen von Wales werden verbreitet über 30 Grad erwartet. Meteorologen sprechen von außergewöhnlicher Mai-Hitze „selbst für Hochsommer-Verhältnisse ein ungewöhnliches Wetterszenario.
Extreme Gegensätze zwischen Schottland und Südengland
Während England und Wales unter trockener Hitze leiden, zeigt sich das Wetter im Nordwesten Schottlands komplett anders. Dort dominieren dichte Wolken, zeitweise Regen und deutlich kühlere Luftmassen. Besonders die Highlands und die Inselregionen bleiben unter wechselhaftem Wetter.
Diese starke Zweiteilung der Wetterlage entsteht durch eine blockierende Hochdrucklage über Westeuropa. Sie lenkt heiße Luftmassen weit nach Norden und sorgt gleichzeitig für sonniges und trockenes Wetter über großen Teilen Großbritanniens und Mitteleuropas.
Englands Tropennächte sorgen für massiven Hitzestress
Nicht nur tagsüber wird die Belastung extrem. Vor allem die Nächte entwickeln sich zunehmend problematisch.
In vielen Städten Südenglands könnten die Temperaturen nachts kaum unter 20 Grad sinken.
Meteorologen sprechen dann von einer Tropennacht – ein Phänomen, das im Mai auf den Britischen Inseln äußerst selten ist.Gerade in urbanen Räumen entsteht dadurch erheblicher Hitzestress.
Erste Gewitter und leichte Abkühlung in Sicht
Am Dienstag bleibt es in weiten Teilen Englands erneut sonnig und extrem heiß.
Allerdings steigt durch die aufgeheizte Luftmasse das Risiko einzelner kräftiger Hitzegewitter – vor allem über Wales. Viele Regionen bleiben jedoch weiterhin trocken.
Ab Mittwoch könnte vor allem an den Nordseeküsten etwas kühlere Luft einsickern. Dort sorgt auflandiger Wind regional für Temperaturen, die teils bis zu 10 Grad niedriger ausfallen als zuvor. Im Süden bleibt es dagegen weiterhin ungewöhnlich warm.
Bank Holiday Monday forecast: UK braces for what could be the hottest day in May on record ️https://t.co/S09P4p6SG5 pic.twitter.com/JpIgcwl0cS
— Meteored UK (@MeteoredUK) May 25, 2026
Infrastruktur gerät unter Druck
Die Auswirkungen der Hitze zeigen sich bereits in der Wasserversorgung. In Teilen der Grafschaft Kent kam es zu Druckabfällen im Leitungsnetz, wodurch Haushalte zeitweise nur eingeschränkt oder gar nicht mit Wasser versorgt wurden.
Nach Angaben der Versorger steht dies im Zusammenhang mit einer stark erhöhten Nachfrage während der anhaltenden Hitzewelle, die das System lokal an seine Kapazitätsgrenzen bringt.
Gleichzeitig gelten in mehreren Regionen Englands offizielle Gesundheitswarnungen wegen der anhaltenden Hitzebelastung.
Auch Experten warnen vor den Gefahren durch kalte Gewässer. Trotz hoher Lufttemperaturen bleiben Seen und Küstengewässer vergleichsweise kalt, wodurch das Risiko für Kreislaufprobleme und Kälteschocks steigt.
Quellen
Met Office (UK), Wetterprognosen, abgerufen am 25.05.2026
The Guardian, 24.05.2026: „Hottest May day for nearly 80 years as parts of UK hit heatwave threshold“
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