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Der Frühling kommt: So mild werden März und April!

Winterwetter sucht man vergebens und nun gibt es auch schon die ersten Frühlingsprognosen und die deuten auf ein warmes Frühjahr hin. Schon der März soll europaweit extrem zu warm werden. Ist der Winter etwa schon vorbei?

Frühling 2020
Die ersten Wettertrend deuten auf einen warmen und sehr trockenen Frühling 2020 hin!

Wenn man aus dem Haus geht, dann zwitschern einem schon jetzt die ersten Singvögel entgegen und aus dem Erdboden sprießen die ersten Frühblüher. Noch ist es natürlich zu früh, um den Winter zu beerdigen, aber ein ganz großer Eiswinter scheint das nicht mehr zu werden. Immerhin ist kommende Woche schon die Hälfte des meteorologischen Winters vorbei und Winterwetter gab es bisher fast gar nicht oder sagen wir es lieber direkt: Es war bisher nichts vom Winter zu sehen.

Die ersten Prognosen für das Frühjahr sind wirklich gut. Der März soll bis zu 3 Grad zu warm ausfallen. In Osteuropa könnte der Monat sogar 5 Grad wärmer werden als normal. Gut ist das natürlich nur für Menschen, die es gerne mild mögen. Für alle anderen ist das eine grausige Wetterlage, denn das bedeutet: Es gibt in diesem Jahr nach einem total üblen Winter wohl auch keinen Märzwinter. In den vergangenen Jahren hat der Winter ja oft im März versucht nochmal etwas Boden gut zu machen. Das ist in diesem Jahr aber unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. Man muss beachten, dass das alles nur Trends sind.

März und April deutlich wärmer als normal und zu trocken

Morgen werden teilweise bis zu 11 oder 12 Grad erwartet, am Donnerstag sogar 14 oder 15 Grad. Es scheint so, als wolle der Frühling mitten im Januar erste Grüße senden. Mit Winterwetter hat das alles nichts mehr zu tun. Schaut man sich das Wetter der kommenden 7 Tage an, so findet man auch weit und breit kein Winterwetter: kein Schnee und auch kein Dauerfrost. In Sachen Winterwetter kann man den Januar fast schon abhaken!

März 2020
Die ersten Prognosen deuten nicht gerade auf einen Märzwinter hin. Der März könnte deutlich wärmer als üblich ausfallen.

Laut US-Wetterdienst NOAA, aber auch laut dem europäischen Wetterdienst ECMWF, sollen die Monate März und April wärmer als im langjährigen Klimamitten ausfallen. Zudem ist wenig Niederschlag in Sicht und gerade dieser Punkt ist wenig erfreulich. Wir hatten bereits ein trockenes Jahr 2018 und auch 2019 war recht trocken. Geht das etwa in 2020 direkt weiter so? Das wollen wir nicht hoffen!

Trockenes Frühjahr wäre Katastrophe für Natur und Landwirtschaft

Mitten in der Wachstumsphase braucht die Natur im März und April besonders viel Regen. Geht es nach den beiden führenden Langfristwettermodellen, dann dürfte der aber im März und April 2020 eher sehr spärlich ausfallen. Zu wenig Regen- das wäre keine gute Ausgangslage für den kommenden Sommer 2020. Sollte der dann auch zu trocken ausfallen, würde die nächste Dürre drohen.

Doch noch sind das alles erste Wettertrends und noch keine sicheren Prognosen und gerade beim Thema Niederschläge können Wettermodell schnell auch mal falsch liegen. So wurde der Winter zwar zu mild, aber auch zu nass vorhergesagt. Da muss man klar sagen: zu mild ist es bisher, aber zu nass nicht. Da dürfte es ruhig etwas mehr Regen geben!