Das Wetter am Wochenende: Nass-kalt und neuer Schnee!

In den Alpen gab es reichlich Neuschnee. Das Flachland hat bisher noch in die Röhre geschaut. Doch am Sonntagmorgen könnte es auch im Westen die ersten Schneeflocken bis ganz runter geben.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 14 Nov 2019 - 11:07 UTC
Schnee bis runter
Am Wochenende fällt im Westen teilweise Schnee bis in tiefe Lagen. Liegt bleibt da allerdings nichts.

Detlef und Günther, das klingt schon mal interessant. Nein, es handelt sich nicht um das neue Traumpaar der Volksmusik, es sind die Namen der beiden Tiefdruckgebiete die derzeit unser Wetter in Europa bestimmen. Detlef schiebt milde Luft aus dem östlichen Mittelmeer bis nach Osteuropa und Günther bringt kühle Polarluft bis nach Spanien.

Das ist ein ganz schönes Durcheinander. Dazwischen bekommt Venedig noch ein Rekordhochwasser ab und die Alpen die erste dicke Schneepackung der Saison. Da fragt man sich heute schon: Wie geht denn das Wetter am kommenden Wochenende weiter. Nun, es bleibt weitgehend spannend. Es gibt immer wieder Niederschläge. Diese fallen in den Hochlagen zeitweise als Schneeregen oder Schnee und am Sonntagmorgen sogar in tiefen Lagen als nasse Schneeflocken.

Frühlingshaft mild in Ostdeutschland, Schnee im Westen und Süden

Der Osten bekommt am Freitag etwas von der warmen Luft aus Osteuropa ab. Die Temperaturen steigen dort morgen Nachmittag rund um Brandenburg auf 12 bis 14 Grad. Vielleicht reicht es regional auch für Werte bis 15 Grad. Da kommen ja fast schon Frühlingsgefühle auf. Sonst schaffen es die Höchstwerte meist nur auf 3 bis 8 Grad. Am Alpenrand schneit es sogar bis in die Täler. Strammer könnte das Kontrastprogramm an einem einzigen Tag nicht sein.


Zum Samstag werden dann wieder recht einheitliche 2 bis 8 Grad gemessen. Die milden Temperaturen ziehen sich Richtung Polen zurück, kommen aber wohl am Sonntag nochmal zurück. Das Wetter am Samstag ist eher als nass-kalt zu bezeichnen. Sonne, Wolken, ein paar Schauer, in den Hochlagen auch noch Schneeregen oder Schnee. Typisches Novemberwetter.

Mild setzt sich durch

Am Sonntag setzt am Morgen aus Westen Niederschlag ein und der fällt in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen über Hessen bis nach Baden-Württemberg teilweise als Schneeregen oder Schnee und das bis in tiefe Lagen. Wirklich liegen bleibt da aber nichts, denn der Boden ist zu warm und auch die Umgebungstemperatur bleibt meist über 0 Grad.

Nur in den mittleren und höheren Lagen kann es mal etwas weiß werden. Das betrifft man die Wiesen und Felder. Die Höchstwerte erreich 2 bis 7 Grad, im Osten sind am Sonntag teilweise mehr als 10 Grad möglich. Dort scheint zeitweise die Sonne. Nächste Woche setzt sich der Kampf milder Osten gegen kühler Westen fort. Nach und nach setzt sich allerdings die Milderung im ganzen Land durch. Der Winter scheint erstmal chancenlos!

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