Akutwarnung; Wetterdienst warnt vor Schneewalze in den kommenden Stunden - bis zu 20 cm Neuschnee!

Abends erreicht eine kräftige Schneefront den Westen. Bis zu 20 cm Neuschnee, Verwehungen und Verkehrsprobleme drohen – auch zum Rosenmontag.

Ab dem späten Sonntagnachmittag setzt im äußersten Westen Deutschlands neuer Schneefall ein. Zunächst sind es meist nur 1 bis 3 Zentimeter Neuschnee, doch das ist erst der Anfang einer deutlich kräftigeren Entwicklung in der Nacht. Bereits gegen 20 Uhr erreicht die Schneefront große Teile von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und zieht anschließend rasch weiter in Richtung Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

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Selbst im Alpenraum fällt anfangs noch etwas Schnee, bevor die Niederschläge dort allmählich nachlassen. Vielerorts droht bereits am Abend Glätte durch überfrierende Nässe.

In der Nacht: Kräftige Schneefälle auf breiter Front

In der Nacht zum Montag verlagert sich das Schneefallgebiet weiter ost- und nordostwärts. Dabei schneit es verbreitet und teils intensiv. Häufig kommen 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee zusammen – auch in tiefen Lagen, lokal sogar bis hinunter an den Rhein. In den Mittelgebirgen und an den Alpen werden 5 bis 10 Zentimeter erwartet. In exponierten Staulagen sind sogar um 15 Zentimeter innerhalb von nur sechs Stunden möglich. Besonders in höheren Regionen sorgt kräftiger Wind für zusätzliche Probleme: Es drohen Schneeverwehungen und stark eingeschränkte Sicht.

Alles weiß am Rosenmontag? Besonders im Westen gibt es eine weiße Überraschung.
Alles weiß am Rosenmontag? Besonders im Westen gibt es eine weiße Überraschung.

Von Westen Übergang in Regen – Gefahr durch Schneematsch

Während es zunächst vielerorts schneit, setzt sich von Westen her später wieder mildere Luft durch. In tieferen Lagen geht der Schnee dann zunehmend in Regen über. Zuvor bildet sich jedoch verbreitet eine gefährliche Mischung aus Schnee und Schneematsch, die Straßen und Gehwege rutschig macht. Besonders kritisch wird die Phase, in der nasser Schnee fällt und anschließend überfriert. Autofahrer müssen mit glatten Fahrbahnen, Aquaplaning und schlechter Sicht rechnen. Auch auf Bahnstrecken kann es durch Schneematsch zu Verspätungen und Behinderungen kommen.

Rosenmontag unter Schneelast: Westdeutschland besonders betroffen

Ausgerechnet zum Rosenmontag droht im Westen ein regelrechtes Verkehrschaos. Betroffen sind vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, das Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Vielerorts liegen Schnee oder Schneematsch auf den Straßen, teils kommt es durch Verwehungen erneut zu Behinderungen. Gerade auf den Wegen zu den traditionellen Umzügen kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen. Städte wie Köln, Düsseldorf und Mainz stehen besonders im Fokus, da hier zahlreiche Besucher erwartet werden.

Hoffnung für die Karnevalshochburgen

Mit etwas Glück lässt der stärkste Niederschlag in einigen Regionen rechtzeitig nach, bevor die großen Umzüge starten. Vor allem im Rheinland könnte der Schnee bis zum Beginn der Veranstaltungen teilweise in Regen übergehen oder zumindest abschwächen. Dennoch bleibt es vielerorts nass, kalt und rutschig. Besucher sollten mehr Zeit für die Anreise einplanen, auf festes Schuhwerk achten und sich auf kurzfristige Änderungen einstellen. Veranstalter beobachten die Lage genau, denn bei anhaltendem Schneefall oder starken Verwehungen wären auch Anpassungen möglich.

Fazit: Winter meldet sich eindrucksvoll zurück

Die bevorstehende Wetterlage bringt eine markante Mischung aus kräftigem Schneefall, Wind und späterem Regen. Besonders kritisch sind die bis zu 20 Zentimeter Neuschnee in Gipfellagen der Mittelgebirge, wo Schneeverwehungen und schlechte Sicht die Lage verschärfen. In tieferen Regionen sorgt vor allem die Kombination aus Schnee und Schneematsch für Gefahren im Straßenverkehr. Wer unterwegs ist – ob zur Arbeit oder zu den Rosenmontagsumzügen – sollte sich auf winterliche Bedingungen und mögliche Verzögerungen einstellen.