Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro: Wo bereits strenge Vorschriften für die Gartenbewässerung gelten
In den letzten Jahren waren die Sommer trotz Extremwetterereignissen deutlich trockener. In manchen Regionen gibt es daher weniger Grundwasser. Bereits ab dem 01. Juni 2026 gelten daher in einigen Regionen neue Regelungen.

Ebenso wird zum Wassersparen in vielen Regionen wie beispielsweise im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen aufgerufen.
Deutschland wird immer trockener
In Deutschland ist es noch nicht so heiß und trocken, wie in anderen Ländern und dennoch ist die Bewässerung eines kompletten Gartens mit einem Rasensprenger oder die Befüllung von eigenen Pools stellenweise komplett verboten. Als Ausweichmöglichkeiten sind schöne grüne Orte mit einer kombinierten Erfrischung im Hochsommer vor allem Naturfreibäder.
Der Garten gilt für viele als Ruheort
Doch, der eigene Garten ist vielen Leuten äußerst wichtig und heilig. Hier können sie Ruhe finden und vom Trubel abschalten.

Die Bewässerungsverbote gelten in manchen Regionen wie beispielsweise der Region Hannover zu bestimmten Zeiten.
So darf bei Temperaturen ab 27 Grad kein Wasser in den Mittags- und Nachmittagsstunden verbraucht werden.
Teilweise gelten die Verbote nur tagsüber
In dem Zeitraum von 11 -17 Uhr ist die Nutzung zur Bewässerung untersagt.Ein wichtiger Grund für diese Regelung in Hitzeperioden sind die physikalischen Effekte, die bei Hitze eintreten. Wer in der Mittags- und Nachmittagshitze Pflanzen bewässert, sorgt nicht dafür, dass das Wasser tatsächlich im Boden ankommt.
Bei starker Hitze hat der Boden große Probleme überhaupt Wasser aufzunehmen
Auf dem Weg geht durch die Hitze und Trockenheit eine große Menge an Wasser bereits verloren. Es wird empfohlen besonders abends oder in den Morgenstunden Beete und Pflanzen zu bewässern.
Nicht zuletzt ist es klug bei Klimaveränderungen auf Regentonnen oder andere Regenspeicher umzustellen. Mittlerweile gibt es Regentonnen in diverse Ausführungen, sodass das Wasser bequem entnommen werden kann.
Regentonnen können da Abhilfe schaffen
Zudem sorgen Deckel und weitere Abdeckungsmöglichkeiten dafür, dass die Mückenanzahl im Garten nicht maßgeblich ansteigt.
Ein Blick auf die aktuellen Daten des Dürremonitors zeigen, dass bereits viele Stellen in Deutschland zu trocken sind. Nur einige Gebiete von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen liegen noch im Normalbereich.
Quellenhinweise
Helmholtz Zentrum für Umweltforschung. (2026). Dürremonitor Deutschland – Entwicklung der letzten 14 Tage. Klimaforschung. Forschung.
stern.de (2026). Bewässerungsverbote bei Hitze – das sollten Gartenbesitzer jetzt wissen. Natur. Wissen. Panorama.