Englands größte Open Air-Galerie: Diese Hafenstadt im Südwesten müssen Sie sehen

Lonely Planet hat Bristol unter die besten Reiseziele für 2026 gewählt. Die Stadt im Südwesten ist vor allem aufgrund ihrer Kunstszene einen Besuch wert. Ihre Kreativität und ihr Innovationsgeist reichen jedoch noch weiter.

Auch die Universität trägt zur Atmosphäre der attraktiven Stadt im Südwesten bei. Foto: Lukas Köhler / Adobe Stock
Auch die Universität trägt zur Atmosphäre der attraktiven Stadt im Südwesten bei. Foto: Lukas Köhler / Adobe Stock

Die 280.000-Einwohner-Stadt im Südwesten Englands ist eine Open-Air-Galerie voller farbenfroher Wandmalereien und moderner Museen. Ob Reisende lieber auf den Spuren von Banksy wandeln oder mit einer Sprühdose unter Anleitung selbst zum Streetart Künstler werden – in dieser Stadt wird Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt.

Nicht nur Banksy

Banksys Kunst hat Bristol zwar weltweite Aufmerksamkeit beschert – kürzlich erst wurden von der britischen Nachrichtenagentur Reuters neue Erkenntnisse zur Identität des Künstlers veröffentlicht –, die Straßen der Stadt haben aber noch deutlich mehr zu bieten.

Es gibt Themen-Stadtführungen zum weltberühmten Open Air-Künstler Banksy, bei denen Reisende zu Fuß seinen frühen Werken folgen und die Viertel erkunden, die ihn inspiriert haben.

Auch jenseits von Banksy ist Streetart ein zentrales Thema: In der Upfest Gallery werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen von führenden Graffiti- und Straßenkünstlern aus Bristol, der übrigen Insel und der ganzen Welt gezeigt.

Wandbilder an der Hafenpromenade

Die Streetart der Stadt lässt sich auch auf eigene Faust erkunden. Der Visit Bristol Street Art Trail führt zu den kunstreichsten Ecken der Stadt, von versteckten Gassen in Stokes Croft bis hin zu Wandmalereien entlang der Hafenpromenade.

Tiefenentspannend: Sonnenplatz am River Avon. Foto: Adobe Stock
Tiefenentspannend: Sonnenplatz am River Avon. Foto: Adobe Stock

Im in einem Umschlaghafen aus den 1950er Jahren gelegenen Museum M Shed vermitteln Führungen hinter die Kulissen der Sammlungen neue Perspektiven. Dazu zeigen sie die industrielle Vergangenheit von Bristol im Kontext mit seiner kreativen Gegenwart.

Neue Ausstellung über Wallace und Gromit

Fans der Animationsfilme rund um Wallace & Gromit können sich in diesem Sommer auf eine neue Ausstellung freuen: „Cracking Exhibition Gromit: 50 Years of Aardman". Vom 20. Juni bis zum 13.September sind im Museum M Shed Modelle und detailreiche Sets des Animationsstudios Aardman ausgestellt, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt.

Wallace & Gromit sind ebenso wie Shaun das Schaf echte Kinder Bristols, denn das Oscar-prämierte Animationsstudio Aardman hat hier seit seiner Gründung vor über 50 Jahren seinen Sitz.

Aktiv in Kunst eintauchen

In Bristol ist Kunst nicht nur zum Anschauen da. Im Graft Workshop erlernen Besucher in Graffiti-Workshops unter Anleitung lokaler Künstler verschiedene Techniken und probieren sie an Ort und Stelle selbst aus.

Das riesige, begehbare Kunst- und Fantasieuniversum „Wake The Tiger“ – das als größtes immersives Kunsterlebnis Großbritanniens gilt – führt Besucher durch über 40 Räume voller Installationen, Lichteffekte, Überraschungen und interaktiven Elementen.

Innovationslust und Nachhaltigkeit

Bekannt ist die Universitätsstadt Bristol auch für ihren Innovationsgeist. Vom ersten eisernen Passagierschiff mit Propellerantrieb, der SS Great Britain, die heute als Museumsschiff im Hafen liegt, bis zur Concorde hatten zahlreiche neue Verkehrsmittel hier ihre Wurzeln.

Heute beschäftigt man sich vor allem mit nachhaltigen Technologien: Bristol ist führend bei der städtischen Dekarbonarisierung in Großbritannien.

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