Die Naturreiseziele in den Vereinigten Staaten, die einen Platz auf Ihrer Reiseliste verdienen

Manche Reisen genießt man einfach nur, während andere einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Diese Naturziele in den Vereinigten Staaten haben alles, was es braucht, um zur zweiten Gruppe zu gehören.

Urlaub ist die perfekte Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und Orte zu entdecken, die oft etwas unter dem Radar bleiben.
Urlaub ist die perfekte Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und Orte zu entdecken, die oft etwas unter dem Radar bleiben.

Urlaub ist die perfekte Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und Orte zu entdecken, die oft übersehen werden. Wenn Sie nach Inspiration für Ihr nächstes Abenteuer suchen, finden Sie in diesen sechs Bundesstaaten einige der spektakulärsten Naturlandschaften des Landes.

Jede davon bietet eine andere Art, die Natur zu erleben, und beweist, dass man zu wahrhaft außergewöhnlichen Orten gelangt, wenn man sich abseits der üblichen Wege wagt.

New York: Mehr als nur Wolkenkratzer

Wenn die meisten Menschen an New York denken, kommen ihnen meist die Wolkenkratzer von Manhattan, der Times Square oder der Central Park in den Sinn. Doch der Bundesstaat erstreckt sich weit über die gleichnamige Stadt hinaus. Nur wenige Stunden entfernt liegt eines der atemberaubendsten Naturwunder Nordamerikas.

Das Rauschen des Wassers ist das Erste, was einem bei der Ankunft im Niagara Falls State Park auffällt. Dieser State Park liegt im Westen des Bundesstaates New York an der Grenze zu Kanada und bietet Zugang zu den berühmten Niagarafällen.

Von den Aussichtspunkten aus können Sie die ganze Pracht der Wasserfälle bewundern. Direkt am Wasser sorgen das donnernde Rauschen und der ständige Nebel für ein ganz anderes Erlebnis. Jenseits der Aussichtspunkte laden Wanderwege, Grünflächen und Holzstege die Besucher dazu ein, jeden Winkel des Parks zu erkunden.

Hawaii: Ein Land der Vulkane und Klippen

Jede Insel Hawaiis hat ihren ganz eigenen Charakter. Zwei Orte jedoch verkörpern die Vielfalt des Archipels besser als alle anderen: die hoch aufragenden Klippen der Nāpali-Küste und die Vulkanlandschaften des Hawaiʻi Volcanoes National Park.

Auf Kauaʻi ist die Nāpali-Küste geprägt von hoch aufragenden, bewachsenen Klippen, die steil in den Pazifik abfallen. Viele ihrer Strände sind nicht über Straßen erreichbar und lassen sich nur mit dem Boot, dem Kajak oder über Wanderwege erreichen, die sich durch tropische Täler schlängeln.

Hunderte von Meilen entfernt, auf der Big Island, verändert sich die Landschaft erneut.

Der Hawaii-Vulkan-Nationalpark beherbergt uralte Lavafelder, riesige Krater und zwei der aktivsten Vulkane der Welt. Hier prägt die vulkanische Aktivität die Landschaft nach wie vor und zeigt, dass sich die Inseln noch immer weiterentwickeln.

Colorado: Heimat der höchsten Sanddünen Nordamerikas

Colorado ist für weit mehr als nur schneebedeckte Berge bekannt. Der Great Sand Dunes National Park and Preserve schützt eine Landschaft, die über Jahrtausende hinweg vom Wind geformt wurde und in der sich die höchsten Sanddünen Nordamerikas erheben. Gleich dahinter erheben sich die Sangre-de-Cristo-Berge und bilden einen ungewöhnlichen Kontrast.

Besucher können die Dünen zu Fuß oder mit dem Sandboard und dem Sandschlitten erkunden, wobei einige von ihnen eine Höhe von mehr als 750 Fuß erreichen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist der Park dank seiner außergewöhnlich geringen Lichtverschmutzung einer der besten Orte, um den Nachthimmel zu beobachten.

Alaska und Arizona: Zwei völlig unterschiedliche Welten

Kaum ein Ort verdeutlicht die Vielfalt der Vereinigten Staaten besser als die Brooks Range in Alaska und der Antelope Canyon in Arizona.

Die Brooks Range erstreckt sich über den Norden Alaskas, eine Region, in der Entfernungen in Hunderten von Meilen gemessen werden und Siedlungen selten und weit voneinander entfernt sind.
Meilenweit prägen Berge den Horizont. Karibus und Bären durchstreifen noch immer diese abgelegene Region, und zu bestimmten Jahreszeiten erhellen die Nordlichter den arktischen Himmel.
Meilenweit prägen Berge den Horizont. Karibus und Bären durchstreifen noch immer diese abgelegene Region, und zu bestimmten Jahreszeiten erhellen die Nordlichter den arktischen Himmel.
Arizona bietet das genaue Gegenteil. Der Antelope Canyon ist eine enge Schlucht aus Sandstein, durch deren Wände das Sonnenlicht dringt und deren Farbe sich im Laufe des Tages verändert.

Ein Vergleich dieser beiden Orte ist eine der besten Möglichkeiten, um zu erkennen, wie vielfältig die Landschaften eines einzigen Landes sein können.

Kentucky und der Zauber des Mondbogens

Im Cumberland Falls State Resort Park befindet sich einer der bekanntesten Wasserfälle im Osten der Vereinigten Staaten, an dem der Cumberland River etwa 68 Fuß (ca. 21 m) in die Tiefe stürzt.

Die eigentliche Überraschung erwartet einen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Wenn der Himmel klar ist und der Vollmond über den Wasserfällen aufgeht, kann der Nebel einen Mondbogen entstehen lassen, der auch als Mondregenbogen bekannt ist.

Es handelt sich um ein äußerst seltenes Phänomen, das weltweit nur an wenigen Orten regelmäßig zu beobachten ist – und die Cumberland Falls gehören dazu. Bei jedem Vollmond strömen Besucher und Fotografen herbei, in der Hoffnung, dieses Schauspiel miterleben zu können.

Artikelreferenz

Vermillion, S. (2026). 12 Breathtaking Natural Wonders in the U.S. You Need to See in Your Lifetime.