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Unwetter sorgen für extreme Flutwelle in Indien!

Nach heftigen Regefällen kam es im indischen Bundesstaat Kerala zu schweren Überschwemmungen. Dabei starben mehr als 200 Menschen. In 12 der 14 Bezirke richtete der Monsun schwere Schäden an.

Dominik Jung Dominik Jung 17 Aug 2018 - 16:00 UTC

Im indischen Bundesstaat Kerala kam es nach extremen Regenfällen zu katastrophalen Überschwemmungen wie das obige Video eindrucksvoll zeigt. Häuser und Straßen wurden mitgerissen. Bei den Unwettern staben über 200 Menschen. Ausgelöst wurden die heftigen Regenfälle durch den Monsun, einer intensiven Regenzeit in der Region. Dadurch wurden auch Erdrutsche ausgelöst. Diese haben teilweise ganze Dörfer verschüttet- Helfer kommen in der Region kaum voran.

Der Flughafen von Kochi hat sich zu einem riesigen See entwickelt. Ganze Straßenzüge in der Region stehen unter Wasser oder wurden von den Wassermassen einfach weggerissen. Mehr als 85.000 Menschen mussten vor den Überflutungen in der Region in Schutz gebracht werden.

Der staatliche meteorologische Wetterdienst von Indien erwartet, dass die extremen Regenfälle mindestens 24 weitere Stunden andauern werden. Der Sommermonsun ist eine heftige Regenzeit in weiten Teilen Indiens. Es kommt dann zu extremen Regenmengen. Den Gegensatz dazu bildet der Wintermonsun. Dann ist die Großwetterlage so aufgebaut, dass sich eine Trockenheit einstellt. Daher ist der Sommer-Monsun trotz seiner heftigen Niederschläge extrem wichtig. Ohne diesen Niederschlag könnte man in vielen Regionen kaum Landwirtschaft betreiben.

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