Spargelzeit: Wo man das "weiße Gold" in Berlin und Umgebung am besten bekommt

Ein Frühling ohne Spargel? Ist für viele Deutsche kaum vorstellbar. Wir verraten, wo man in Berlin und Umgebung am besten an das "weiße Gold" kommt.

Die Mehrheit der Deutschen kann die Spargelsaison kaum erwarten (Foto: Adobe Stock)

Frisch gestochen, butterzart und nur wenige Wochen im Jahr erhältlich: Spargel gehört vor allem für die Deutschen zu den kulinarischen Höhepunkten des Frühlings. Rund um Berlin gibt es zahlreiche Höfe, auf denen das “weiße Gold” besonders aromatisch schmeckt – und sich ein Ausflug gleich doppelt lohnt.

Spargelzeit in Deutschland: Das muss man wissen

Wenn in Berlin und Brandenburg die Spargelsaison startet, beginnt für viele Genießer die schönste Zeit des Jahres. Zwischen Ende März und traditionell dem Johannistag im Juni wird das Edelgemüse frisch gestochen und direkt verkauft. Die kurzen Transportwege sorgen für ein besonders intensives Aroma. Ein entscheidender Unterschied zu Importware. Allen voran hat sich die Region rund um Beelitz einen Namen gemacht: Schon seit dem 19. Jahrhundert wird hier Spargel angebaut, begünstigt durch die lockeren, sandigen Böden und das milde Klima. Beelitz gilt bis heute als eines der wichtigsten Spargelanbaugebiete Deutschlands. Doch es gibt zwei Höfe in Brandenburg, die ebenfalls mithalten können.

Der Spargelhof in Kremmen lädt Genießer*innen zu sich ein

Nördlich von Berlin liegt der Spargelhof Kremmen. Ein vergleichsweise junger, aber äußerst beliebter Hof. Seit 2007 wird hier mit großem Erfolg Spargel angebaut. Denn die Böden rund um Kremmen verleihen dem Gemüse einen besonders aromatischen, leicht nussigen Geschmack. Wer möchte, kann sich das "weiße Gold" frisch schälen lassen und mitnehmen. Aber auch vor Ort kann man herrlich speisen und genießen.

Denn der Spargelhof Kremmen ist mehr als nur Verkaufsstelle: Im Hofrestaurant wird saisonal gekocht, im Hofladen gibt es frischen Spargel direkt vom Feld, und Familien finden hier ein echtes Ausflugsziel mit Tieren, Spielplätzen und sogar einem Maislabyrinth im Spätsommer. In der Spargelsaison lädt ein Spargelbuffet zum Schlemmen ein. Für einen Festpreis kann man alles rund um das beliebteste Gemüse der Deutschen genießen. Und zwar so viel man möchte. Im "Á la Carte"-Restaurant gibt es auf der Sonnenterrasse oder im Innenbereich ebenfalls die Möglichkeit, sich verwöhnen zu lassen. Und zwar auf höchstem Niveau zu einem fairen Preis.

In Klaistow wird Spargel kultiviert

Einer der bekanntesten Spargelhöfe der Region liegt südwestlich von Berlin und gehört zu den größten Produzenten im Beelitzer Anbaugebiet. Auf rund 800 Hektar wird hier Spargel auf dem Spargelhof Klaistow kultiviert, da direkt vor Ort verkauft und in den Restaurants verarbeitet wird. Klaistow ist allerdings weit mehr als ein Hof: Besucher erwartet ein weitläufiger Erlebnispark mit Hofladen, Tieren, Spielplätzen und saisonalen Events. Besonders beliebt ist auch hier das Spargelbuffet im Frühjahr, bei dem das Gemüse in zahlreichen Variationen serviert wird.

Warum regionaler Spargel so besonders ist

Doch warum schmeckt frischer Spargel aus der eigenen Region eigentlich so gut? Fakt ist: Die weißen Stangen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und verlieren schnell an Qualität. Deshalb gilt: Je kürzer der Weg vom Feld auf den Teller, desto besser der Geschmack. Gerade die Höfe rund um Berlin punkten hier mit maximaler Frische. Denn oft wird der Spargel morgens gestochen und noch am selben Tag verkauft. Hinzu kommen ideale Anbaubedingungen: Die sandigen Böden der Region speichern Wärme besonders gut und sorgen für gleichmäßig gewachsene, zarte Stangen.

Verpassen Sie nicht die neuesten Nachrichten von Meteored und genießen Sie alle unsere Inhalte auf Google Discover völlig KOSTENLOS

+ Folgen Sie Meteored