Sommerferien: Schwere Unwetter ums Mittelmeer!

Der diesjährige Sommerurlaub am Mittelmeer droht zu einer gefährlichen Angelegenheit zu werden. Seit Tagen toben von Spanien über Italien bis nach Griechenland schwere Unwetter. Es gab sogar Tote!

Leon Beurer Leon Beurer 11 Juli 2019 - 08:19 UTC
Unwetter in Griechenland
Rund ums Mittelmeer toben seit Tagen heftige Unwetter und sorgen für Schäden und jetzt leider auch für die ersten Toten.

Während es aktuell in Sachen Unwetter in Deutschland eher ruhig geworden ist, toben über dem gesamten Mittelmeerraum zum Teil heftige Unwetter. In der aktuellen Woche hat es zuerst Spanien getroffen, dann ging es in Italien heftig rund. Nun hat es auch Teile von Kroatien und Griechenland getroffen. Häuser wurden überflutet, Hotels beschädigt, Autos von den Fluten mitgerissen. Angesichts dieser Bilder dürfte dem ein oder anderen die Lust vom Mittelmeerurlaub ein klein wenig vergehen.

In Griechenland gab es sogar Tote bei den Unwettern. Das zeigt wieder einmal, dass man Unwetter nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Gerade in Südeuropa ist ein großes Problem, dass viele Flussläufe ausgetrocknet sind. Manchmal laufen ahnungslose Touristen darin umher und bei einem heftigen Gewitter kann sich dieses ausgetrocknete Flussbett dann schnell mit Wasser füllen und zur tödlichen Falle werden.

Weiterhin heftige Gewitter mit Sturmböen und Starkregen

Auch in den kommenden Tagen bleibt die wechselhafte Wetterlage erhalten. Allerdings werden die Gewitter rund ums Mittelmeer nicht mehr ganz so heftig ausfallen. Schuld an der aktuellen starken Entwicklung war das Tief Pirmin und dessen Kaltfront. Die stieß direkt auf die Heißluft vor Ort. Da haben sich dann rasch extreme Gewittertürme entwickeln können. Dabei kam es dann zu den besagten Unwettern.

In Nordspanien schwammen in einigen Orten Autos durch die Straßen, in Norditalien prasselte dicker Hagel nieder. Es kam zu schweren Schäden. Auch im Norden Griechenland tobten in den vergangenen Stunden heftige Unwetter. Es gab sechs Tote und mehr als 60 Verletzte. Alles waren Touristen. Binnen weniger Minuten ergossen sich Regenmassen und Hagel stürzte nieder.

Auch in Deutschland sind starke Gewitter möglich

Nachdem es bei uns im Land in Sachen Gewitter eher ruhig war, wird es zum Freitag wieder heftiger. Dann drohen zum Teil schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel. Der Freitag bringt nämlich schwül-warme Gewitterluft. Da kann es ordentlich knallen. Der Regen ist zwar dringend nötig, aber Starkregen hilft gegen die Dürre nur bedingt weiter. Er schadet oftmals nur.


Die Temperaturen bleiben in Deutschland mit 18 bis 25 Grad im angenehmen Bereich. Nächste Woche ist es dann wieder meist trocken. Oftmals scheint die Sonne. Unklar ist die Entwicklung im letzten Monatsdrittel. Dann könnte es noch mal sehr heiß werden!

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