Elfenbeiküste: Sintflutartige Regenfälle und tödliche Überschwemmungen

Starke Regenfälle lösten rasche Überschwemmungen aus, bei denen mindestens 4 Menschen ums Leben kamen. Viele weitere Menschen wurden verletzt und die Schäden in der Stadt Abidjan sind beträchtlich!

Am vergangenen Freitag führten schwere Regenfälle in Abidjan, Elfenbeiküste, zum Einsturz von Gebäuden sowie zu Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen der Stadt. Straßen mussten gesperrt werden und Fahrzeuge blieben im Wasser stecken. Wie das Video unten zeigt, stehen Autos buchstäblich unter Wasser und viele Häuser wurden zerstört.

Die Stadtteile Yopougon, Attécoubé, Abobo und Adjamé waren mit am stärksten betroffen. Lokale Feuerwehrleute führten Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen durch. Diese Unwetterkatastrophe hat tragische Ausmaße angenommen, denn nach Angaben der örtlichen Feuerwehr gab es acht Opfer, darunter vier Tote und vier Verletzte - alle in Mossikro, einem Armenviertel der Stadt Abidjan. Außerdem wohnten die meisten Opfer leider in Gebieten mit anfälligen Infrastrukturen, die bei ungünstigen Wetterbedingungen instabil werden könnten.

Laut SODEXAM, der meteorologischen Agentur von Côte d'Ivoire, fielen am 22. Oktober innerhalb von 12 Stunden 105 mm Regen in Yopougon und 106 mm in Attécoubé. Laut dem Klimaexperten Gilbert Kouamé fielen davon etwa 60 mm in nur 30 Minuten. Die Regenzeit in Abidjan dauert normalerweise von Mai bis Ende Juli, aber der Klimawandel hat zu späten, unerwarteten und sintflutartigen Regenfällen geführt.