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Schneesturm trifft auf Schottland: Der Winter macht sich in Europa breit!

Kalte Luft aus der Arktis hat in Teilen des Vereinigten Königreichs den ersten nennenswerten Schneefall der Saison gebracht, was zu Verkehrsbehinderungen und seltenem Gewitterschnee in Schottland führte.

Das winterliche Wetter hat in den nördlichen Teilen des Vereinigten Königreichs heftige Schneefälle gebracht, nachdem mit dem Zustrom kalter Luft aus höheren Breitengraden eisige Temperaturen aufgetreten waren.

Schneeschauer gab es vor allem in Nordschottland, aber auch im Norden Englands kam es zu Schneegestöber und leichter Bewölkung, und es wird erwartet, dass das Schneerisiko für den Rest dieser und die nächste Woche anhält.

In Nordschottland gilt seit Mittwoch eine gelbe Wetterwarnung vor Schnee und Eis. Anhaltende Schneeschauer führten in der Nacht zum Mittwoch und am Donnerstagmorgen in Teilen der Highlands und von Aberdeenshire zu beträchtlichen Schneemengen.

In Aberdeenshire fielen in einigen Gebieten mehr als 15 cm Schnee, was zu Flugverspätungen und Verkehrsbehinderungen auf den Straßen führte. Es wurde berichtet, dass Fahrzeuge auf einigen Strecken stecken blieben, während mehrere Schulen wegen des Wetters geschlossen wurden. Nach Angaben des Met Office kam es sogar in seltenen Fällen zu gewittrigem Schneefall. Auch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh kam es zu heftigen Schneefällen.

Die Bedingungen waren bitterkalt: In Teilen Schottlands fielen die Tiefstwerte in der Nacht auf bis zu -10 °C, und mancherorts wurde der Gefrierpunkt den ganzen Tag über nicht überschritten.

In Nordengland waren die Schneeschauer örtlich begrenzt und beschränkten sich auf höher gelegene Gebiete, aber in Yorkshire und Norfolk gab es leichte Schneeschauer. Für Teile Nord- und Ostenglands wurde für die kommenden Tage eine gelbe Eiswarnstufe ausgegeben, auch für Wales, Nordirland und den äußersten Südwesten Englands.