Extrem-Hitze bringt 37°C und eine unerträgliche Schwüle!

36°C und es wird noch heißer? Dem Wunsch kann entsprochen werden. Der Samstag bringt einen weiteren Hitzehöhepunkt. Im Osten sind regional bis zu 37 Grad im Schatten möglich. Die Hitze wird unerträglich.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 12 Juni 2019 - 09:57 UTC

Jetzt wird es so richtig schön unerträglich. Lebst Du noch oder zerläufst Du schon? Das werden sich viele von uns am kommenden Samstag fragen. Dann werden bis zu 37 Grad erwartet. Unaufhörlich pumpt seit Tagen das Tief Jörn sehr heiße Luft in den Osten Deutschlands. Dazu ist es extrem schwül. Ab morgen wird es dann auch im Westen Deutschlands wieder merklich wärmer. Am Freitag sind auch hier um 30 Grad möglich. Aber: Auch die Gewitter bleiben nicht ganz aus. Vor allen Dingen heute kann es nochmal richtig zu Sache gehen.

In der vergangenen Nacht sind Berlin und Brandenburg so richtig abgesoffen. In Potsdam öffnete der Himmel seine Schleusen und brachte bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Das war dann auch direkt eine ganze Monatsmenge und das binnen weniger Stunden. Kein Wunder, dass Straßen und Keller überflutet wurden. Die brisante Wetterlage bleibt auch heute erhalten. In der Hitze bilden sich im Osten Deutschlands ab dem Nachmittag neue Unwetter. Es kommt wieder zu Starkregen und Hagel.

Im Osten Dauerhitze

Der Osten des Landes liegt seit Tagen unter Dauerhitze. Die Höchstwerte liegen täglich um 30 bis 33 Grad. Heute sind sogar um 35 Grad im Schatten möglich. Die Hitze und besonders die schwüle Luft ist unerträglich. Im Westen ist es dagegen deutlich kühler. Hier liegen die Höchstwerte um 15 Grad und es regnet immer wieder. Schuld an der Misere ist das Tief Jörn. Das pumpt aus dem östlichen Mittelmeerraum immer wieder heiße Luftmassen bis nach Deutschland. Aber eben nur nach Osteuropa und von da in den Osten Deutschlands. der Westen bekommt die kühle Schafskälte zu spüren.

Ab morgen bauen sich die großem Kontraste langsam ab. Wer nun aber denkt, es würde im Osten kühler werden, der irrt. Eher im Gegenteil: Es wird im Osten zum Samstag noch heißer und auch im Westen werden teilweise um 30 Grad erwartet. Dazu gibt es im ganzen Land eine große Schwüle. Die Gewitterlage dauert daher weiter an. Wo die Unwetter genau zuschlagen, kann man heute wie immer nicht genau sagen. Daher beachtet unsere zeitnahen Wetterwarnungen.

Rekord-Juni möglich

Im Osten macht sich die Hitze deutlich in den aktuellen Zahlen bemerkbar. Der Monat ist in Potsdam bisher rund 5,6 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Es könnte in den ostdeutschen Bundesländern der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Und die gibt es immerhin schon seit dem Jahr 1881. Aber auch im Westen liegen wir trotz der kühlen Tag immer noch gut 2 bis 3 Grad über dem langjährigen Mittel.

Ab morgen wird es auch im Westen wärmer und im Osten bleibt es warm. Der Samstag bringt dann wieder Hitze für alle, dabei wird es im Osten extrem heiß. Auch die nächste Woche bringt keine große Wetteränderung. Eine flächendeckende Abkühlung ist weiterhin nicht in Sicht. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass sich die Ost-Hitze in weiteren Regionen Deutschlands durchsetzen könnte. Diese Sommer scheint es sehr heiß zu mögen!

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