Polarpeitsche bringt nächste Woche Winterchaos nach Deutschland!

Der Winter schlägt nächste Woche voll zu. In ganz Deutschland kommt es zu heftigen Schneefällen und lokal gibt es Dauerfrost. Nachts sinken die Temperaturen auf unter minus 10 Grad. Besonders am Dienstag und Freitag kann es heftige Schneefälle geben.

Leon Beurer Leon Beurer 18 Jan 2019 - 00:00 UTC
Polarpeitsche
Bei dem eisigen Winterwetter welches uns nächste Woche erwartet, hilft nur noch ein dickes Fell oder eine dicke Jacke.

In der kommenden Woche startet der Winter 2019 voll durch. Es wird aus Osteuropa immer kälter. Das sogenannte "Beast of the East" (Biest aus dem Osten) schlägt voll durch. Das bedeutet eiskalte Luft strömt aus Osteuropa bis weit nach Mittel- und Westeuropa und bringt sehr kaltes Winterwetter. Doch nicht nur die Kälte kommt zu uns, auch Niederschläge kommen auf und die fallen dann meist als Schnee.

Der Winter beißt sich ab der kommenden Woche im ganzen Land fest. Kälte und Schnee spielen perfekt zusammen. Im ganzen Land müssen wir mit Winterwetter rechnen. Besonders nachts kann es zu erheblicher Glätte kommen. Bisher war der Winter meist nur in den höheren Lagen unterwegs. Nun trifft es aber auch die Niederungen und das kann lokal für das ein oder andere Verkehrschaos sorgen.

Nächste Woche immer wieder heftige Schneefälle

Bereits am heutigen Freitag ist es stellenweise weiß. In der vergangenen Nacht fiel regional Schnee. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag minus 1 bis plus 5 Grad. Auch am Samstag und Sonntag geht es mit minus 2 bis plus 3 Grad ähnlich kalt weiter. Die Pluswerte gibt es nur noch an der Nord- und Ostsee sowie in den Flussniederungen. Am Wochenende scheint dazu meist die Sonne. Nur am Sonntag kann es im Südwesten Wolken und etwas Schneefall geben.

Dauerfrost
Im Lauf der kommenden Woche stellt sich in weiten Landesteilen Dauerfrost ein. Auch am Tag wird der Gefrierpunkt nur noch ganz selten überschritten.

In der Nacht zum Montag dominieren im Südwesten und im Norden die Wolken. Dort wird es schwer werden, die totale Monsfinsternis bzw. den Blutmond am frühen Montagmorgen optimal sehen zu können. Wer sich draußen positioniert sollte sich aber warm anziehen, denn es ist eisig kalt. Die Frühwerte liegen am Montagmorgen zwischen minus 1 und minus 14 Grad. Der Montag selbst bringt einen Mix aus Sonne und Wolken. Es werden minus 2 bis plus 2 Grad erreicht.

Winterwetter mindestens bis Ende Januar

Die Polarluft sorgt auch in den Folgetagen für kaltes Wetter. Doch zunächst fällt am Dienstag aus Westen noch Schnee bis in tiefe Lagen und dann kann sich stellenweise auch ganz unten eine Schneedecke bilden. Auch am Mittwoch und am Donnerstag besteht regional Potential für kräftige Schneefälle. Am Dienstag werden minus 2 bis plus 2 Grad erwartet. Danach wird es kälter.

Ab Mittwoch gibt es am Tag nur noch am Rhein und an der Küste 1 oder 2 Grad über Null. Sonst kann sich Dauerfrost festsetzen. Nachts sinken die Werte vielfach auf minus 5 bis minus 10 Grad, über Schnee sind auch bis zu minus 15 Grad möglich. Der Winter setzt sich dann immer mehr fest und aus Osteuropa strömt nach und nach immer kältere Luft zu uns.

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