Die April-Prognose sieht für Deutschland eine Dürre!

Das sieht für Natur und Landwirtschaft nicht gut aus, denn die langfristigen Wetterprognosen erwarten für Europa und Deutschland im April wenig Niederschlag. Es könnte es neue Dürre drohen.

Thomas Dengfurt Thomas Dengfurt 02 Apr 2019 - 01:45 UTC

Uns allen ist noch die Dürre aus dem Jahr 2018 bestens in Erinnerung. Damals gab es über Monate hinweg viel zu wenig Niederschlag. Die Flusspegel waren dabei auf ein neues Rekordminimum gesunken. Besonders der Rhein war betroffen. Die Tankschiffe konnten oft nur mit geringer Ladung fahren.

Der März 2019 brachte zunächst etwas mehr Niederschlag als üblich. Für den Monat April sehen die längerfristigen Vorhersagen aber schon wieder schwarz. Demnach soll es in ganz Europa deutlich zu trocken werden. Auch Deutschland wäre von der neuen Dürre betroffen. Das Niederschlagssoll soll in diesem Monat nicht erfüllt werden.

Erste Aprilwoche wird regional durchaus feucht

Die langfristige Wetterprognose steht allerdings ein wenig im Widerspruch zur aktuellen Wetterlage der kommenden Tage. Hier soll es nämlich zunehmend wechselhaft und zeitweise auch nass werden. Allerdings beschränken sich die wirklich kräftigen Niederschläge nur auf einen sehr kleinen Bereich. Ab Dienstag kommen im Westen Schauer und Gewitter auf. Im Osten kann sich dagegen die warme Luft halten.

Diese Luftmassengrenze bleibt bis Freitag erhalten. Sie trennt Deutschland in einen warmen Osten und kühlen Westen. Dazwischen kommt es zu den stärksten Niederschlägen. Wir sprechen hier von Mengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmetern. Ganz im Westen und ganz im Osten kommt deutlich weniger vom Himmel.

Trockener April schlecht für die Wachstumsphase

Zu wenig Niederschlag wäre für die Natur und besonders für die Landwirtschaft weniger gut. Einzig dem Spargel kommt diese Wetterlage sehr zugute. Der braucht nämlich vor allen Dingen eins und das ist viel Wärme. Der März 2019 war 3 Grad wärmer als normal. Daher konnte sich das weiße Gold gut entwickeln.

Sonst bräuchte die Landwirtschaft besonders im Osten und auch im Südwesten dringend wieder ergiebigen Niederschlag. Der Grundwasserspiegel ist nach dem Dürrejahr 2018 weiterhin noch viel zu niedrig. Da darf es gerne noch einiges an Nachschlag sein. Leider sind aber derzeit keine großen Regenmengen in Sicht. Der flächendeckende Niederschlag bleibt aus.

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