WM-Wahnsinn: "Sommermärchen"-Wetter beim Auftaktspiel der deutschen Nationalelf
Am Sonntagabend tritt die deutsche Nationalelf zu ihrem ersten Spiel während der WM an. Und die Chancen für ein Public Viewing im Freien stehen gut.

Die Getränke stehen schon kalt und die Vorfreude auf das erste WM-Spiel der deutschen Nationalelf könnte kaum größer sein. Am Sonntagabend (deutscher Zeit) trifft unsere Mannschaft im amerikanischen Texas auf die Jungs aus Curacao. Ein Ereignis, das von den Fußball-Fans bereits herbeigesehnt wird. Und die Aussichten fürs Public Viewing könnten kaum besser sein, wie ein Meteorologe nun der "Berliner Morgenpost" verraten hat.
Beste Voraussetzungen für die deutsche Nationalelf
"Sonntag sieht es durchweg trocken aus", prophezeit Meteorologe Ronald Porschke. Nur im Osten Deutschlands könnte es vereinzelte Schauer geben. Doch vor allem für die deutsche Nationalmannschaft stehen die Zeichen besonders gut. Immerhin werden diese auf dem frühen Nachmittag im US-Bundesstaat Texas erstmals den Rasen betreten. In Deutschland wird das Spiel also wegen der Zeitverschiebung am Abend gezeigt.

Während nachmittags in Deutschland um die 23 Grad erwartet werden, kühlt es sich abends dann jedoch schnell ab. Deshalb darf ein Kleidungsstück - neben dem obligatorischen Trikot - beim Public Viewing im Freien natürlich nicht fehlen. "Die Strickjacke sollte wahrscheinlich eher mit dabei sein, sodass man sich im Laufe des Spiels wieder einpacken kann", betont der Wetter-Experte.
Public Viewing boomt in Deutschland
Ein wichtiger Hinweis für alle, die planen, das Spiel der deutschen Mannschaft in einem Biergarten oder an einem öffentlichen Ort zu schauen. Und das werden laut einer repräsentative WM-Studie von der Universität Hohenheim so einige sein, wie daswetter.com bereits vor einigen Tagen berichtet hat. " Fans konsumieren Spiele, Inhalte und Diskussionen heute deutlich flexibler und über wesentlich mehr Kanäle als noch vor wenigen Jahren", erklärt Prof. Dr. Markus Voeth, Marketingforscher der Universität Hohenheim.
Vor allem das Gefühl, gemeinsam vielleicht Geschichte zu schreiben, schweißt die Deutschen wieder enger zusammen. Schon jetzt sieht man immer mehr deutsche Flaggen an Wohnungen und in Gärten und auch die Autos werden wieder mit Fußball-Accessoires in Schwarz, Rot, Gold verschönert. Denn die Hoffnung auf den Titel ist trotz aller Widrigkeiten natürlich vorhanden. Und vielleicht beginnt heute ja wirklich der erste Teil des neuen "Sommermärchens", während wir bei angenehmen Temperaturen und mit einem kühlen Drink in der Hand der deutschen Nationalelf aus ihrer Heimat zujubeln. Und dann heißt es am Ende der Weltmeisterschaft unter Umständen wirklich: 1954, 1974, 1990, 2014 und 2026!
Quellenhinweise:
Artikel "Berliner Morgenpost", eigene Recherche