Wettersturz in NRW mit "Schnee bis 400 Meter runter" - Mai-Kälte auch zum langen Wochenende?
Nach dem sonnigen und warmen Wochenende folgt jetzt der große Wettersturz in NRW. Mit einem Polartief ist sogar Schneefall bis auf 400 Meter Höhe möglich, auf den Bergen sind meherer Zentimeter Neuschnee wahrscheinlich! Bleibt uns die Mai-Kälte über das lange Wochenende erhalten?

Wer konnte, hat das vergangene Wochenende in Nordrhein-Westfalen (NRW) hoffentlich im Freien genossen. Am Muttertag spielte das Wetter bei viel Sonnenschein und Werten um 20 Grad auf jeden Fall nochmal mit. Spitzenreiter war am Sonntag die Station Hagen-Altenhagen (137m) mit einer Höchsttemperatur von 22,3°C.
Selbst auf dem Kahlen Asten (839m) im Hochsauerland wurde es mit 15 Grad nochmal relativ mild, mit dem markanten Wettersturz wird es hier dann in der Nacht zu Dienstag zu Schneefall und einigen Zentimetern Neuschnee kommen. Ein erstes Regengebiet im Vorfeld der Kaltfront leitete dabei zu Wochenbeginn den Wetterumschwung ein.
Neuschnee im Hochsauerland
In der Südhälfte von NRW fielen in der Nacht zu Montag verbreitet 10 bis 20 Liter Regen auf den Quadratmeter (entspricht mm), Spitzenreiter beim Niederschlag war Solingen-Hohenscheid (152m) mit 31,3 mm. Im Münsterland und am Niederrhein fielen dagegen nur wenige Milimeter Regen, komplett trocken blieb es an der Wetterstation in Kleve.
Mit dem Regengebiet gab es einen regelrechten Temperatursturz in NRW. Am Montag wurden zur Mittagszeit (12 Uhr) nur noch Temperaturen von 5 bis 10 Grad erreicht, selbst im sonst so milden Köln lag die Temperatur nur bei 6,9°C. Auf dem Kahlen Asten (839m) mischten sich bei 2,4°C schon die ersten Schneeflocken in den Regen. Das sind für den Monat Mai schon ungewöhnlich tiefe Temperaturen.
️ In der Nacht sinkt die Schneefallgrenze teils bis auf 500 bis 700 Meter
— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) May 11, 2026
️ In Mittelgebirgen und Schwarzwald oberhalb von 700 bis 1000 m zeitweise Schnee
️ An den Alpen oberhalb von 1000 m bis 15 cm Neuschnee möglich, besonders im Allgäu
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Apropos Schneeflocken, mit einem neuen Polartief von der Nordsee wird die Schneefallgrenze in der Nacht zu Dienstag noch weiter absinken und oberhalb von 400-500 Metern muss mit Schneefall und auch winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Problematisch dürfte es dabei besonders in den höreren Lagen vom Sieger- und Sauerland werden.
So kommt es in der Nacht zu Dienstag in NRW zu schauertigem Regen, der oberhalb von etwa 400 Meter als Schnee fallen wird. Oberhalb etwa 500 Meter können bis zu Morgen 1 bis 5 cm, in Gipfellagen des Rothaargebirges auch bis zu 10 cm Neuschnee fallen. Hier liegen die Tiefstwerte bei 0 bis -2°Grad, sonst bei 5 bis 1 Grad. Am Dienstag fallen bei wechselnder Bewölkung weitere Schauer, örtlich auch kurze Gewitter. Dabei kann der Niederschlag im Hochsauerland anfangs auch noch mit Schnee vermischt sein, am Nachmittag steigen die Werte auf nass-kalte 10 bis 14 Grad, im höheren Bergland um 7 Grad.
Langes Wochenende unbeständig und frisch
Der Mittwoch und Donnerstag (Christi Himmelfahrt) bleibt mit der Polarluft weiterhin sehr unbeständig und für die Jahreszeit sehr frisch. Bei wechselnder Bewölkung kann es wiederholt zu teils kräftigen Schauern und Gewittern kommen. Dabei wird es sehr windig bis stürmisch werden und die Temperaturen erreichen maximal 10 bis 15 Grad, in den Hochlagen nur 7 bis 10 Grad, in den Nächten sinken die Werte auf 8 bis 2 Grad.
Eine Umstellung der Wetterlage mit einer deutlichen Erwärmung ist auch zum langen Wochenende nicht zu erkennen. Vielleicht nimmt die Schauerneigung am Samstag und Sonntag ein wenig ab und die Sonne kommt wieder öfters zum Vorschein, mehr als 12 bis 16 Grad sind aber selbst im Flachland nicht zu erwarten.
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