Wettersturz: „Bis zu 15 Grad kälter" – der große Absturz kommt

Noch einmal Wüstenhitze bis 41 Grad, dann kracht es gewaltig: schwere Unwetter und ein Absturz um bis zu 15 Grad. Der Termin steht – und er kommt schneller als gedacht.

Es ist die Hitze, die einem den Atem nimmt – und ausgerechnet jetzt, auf dem absoluten Höhepunkt, braut sich am Himmel etwas zusammen. Millionen Menschen sehnen die Abkühlung herbei, und die kommt. Aber sie kommt nicht leise.

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Erst dreht der Sommer noch einmal voll auf, dann folgt der Knall. Ein Wettersturz, wie wir ihn in diesem Jahr noch nicht erlebt haben, steht in den Startlöchern. Und das Spannende daran: Der Termin steht bereits fest.

Noch einmal die volle Wüstenhitze

Bevor es kracht, gibt der Hochsommer noch einmal alles. Am Freitag klettern die Temperaturen verbreitet auf 31 bis 38 Grad, im Westen und Südwesten werden örtlich sogar bis zu 41 Grad erreicht. Das ist keine angenehme Sommerwärme mehr, das ist eine echte Belastung für Herz und Kreislauf.

Auch das Wochenende bringt keine Erholung. Samstag und Sonntag bleibt es brutal heiß, vielerorts zwischen 35 und 41 Grad. Nur an den Küsten sorgt der Wind vom Meer für ein bisschen Linderung. Wer kann, sollte die Mittagsstunden meiden und sich in den Schatten flüchten.

Dann kracht es richtig

Doch diese Hitze verschwindet nicht sang- und klanglos. Sie geht mit einem Paukenschlag. Schon am Freitagabend zischen die ersten kräftigen Gewitter heran, am Wochenende steigt die Gefahr dann massiv an.

Hier kommt der Wettersturz nach Deutschland - Abkühlung in Sicht.
Hier kommt der Wettersturz nach Deutschland - Abkühlung in Sicht.

Was da auf uns zurollt, hat es in sich: Sturmböen, Starkregen und Hagel, dazu erhöhte Unwettergefahr vor allem über der Mitte des Landes. Solche Gewitter sind die typischen Vorboten eines Luftmassenwechsels. Wenn die Hitze fällt, dann selten ohne Donner und Blitz.

Bis zu 15 Grad kälter

Und dann passiert das, worauf so viele warten. Die schwüle, brütende Luft wird regelrecht weggeschoben, von Nordwesten her strömt deutlich frischere Luft heran. Aus brüllenden 40 Grad werden plötzlich nur noch 26 bis 31 Grad.

Das ist ein Temperatursturz von bis zu 15 Grad – und das innerhalb kürzester Zeit. So einen heftigen Absturz erlebt man in einem Sommer nicht oft. Wann genau das Thermometer kippt, ist längst kein Geheimnis mehr, der Zeitpunkt ist fix. Klar ist nur: Es geht schneller, als die meisten glauben.

Endlich wieder durchatmen

Mit dem Absturz ist die große Hitze dann erst einmal Geschichte. Statt Dauersonne und Gluthitze gibt es wechselhaftes Wetter mit Wolken, Sonne und immer wieder Schauern und Gewittern.

Die Temperaturen pendeln sich auf angenehme 23 bis 29 Grad ein, später wird es sogar noch eine Spur kühler. Vor allem die Nächte werden zur Wohltat: Die Tiefstwerte sinken auf rund 14 Grad. Endlich kann man wieder schlafen, ohne sich schweißgebadet im Bett zu wälzen.

Jetzt heißt es: gut vorbereiten

Für alle, die unter der Hitze leiden, ist das die ersehnte Nachricht. Die Abkühlung ist keine vage Hoffnung mehr, sie ist beschlossene Sache. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern nur noch, wie hart der Übergang wird.

Und der hat es in sich. Wer jetzt noch die Sonne genießen will – sofern man das bei der Extremhitze überhaupt kann –, sollte das Wochenende nutzen. Danach übernehmen Gewitter, Sturm und kühlere Luft das Kommando. Der große Wettersturz ist programmiert – und er rückt mit jeder Stunde näher.