Wetter-Absturz von 33 auf 15 Grad! Wetterdienst warnt vor „Lila-Alarm" und schweren Unwettern

Der Sommer bricht ein: Nach bis zu 33 Grad stürzt das Thermometer auf rund 15 Grad. Gleichzeitig drohen kräftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen – die Warnungen laufen bereits an.
Es ist der Temperatursturz der Woche – und er hat es in sich. Am Montag klettert das Thermometer am Oberrhein noch auf bis zu 33 Grad, sommerlich heiß und schwül. Doch dann kippt die Lage komplett.
Nur 48 Stunden später zeigen die Werte gebietsweise nur noch rund 15 Grad. Dazu ziehen kräftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen auf. Örtlich rückt sogar die höchste Warnstufe – Lila – in greifbare Nähe. Wo es am heftigsten wird, lesen Sie hier.
Sommer-Finale am Montag: Noch einmal 33 Grad
Zum Wochenstart zeigt sich der Sommer noch einmal von seiner heißen Seite. Im Norden werden 20 bis 26 Grad erreicht, im großen Rest des Landes klettern die Werte auf 25 bis 33 Grad, die Spitze liegt am Oberrhein. Dazu weht ein mäßiger, im Bergland und an der See kräftig böiger Wind aus Südwest.´

Ganz ruhig bleibt es aber nicht: Vor allem über dem süddeutschen Bergland und am Alpenrand sind einzelne starke Gewitter mit Starkregen möglich. Es ist der erste Vorbote dessen, was in den Tagen darauf so richtig losbricht.
Dienstag: Der Bruch mit Hagel und Sturmböen
Am Dienstag zieht von Nordwesten her Regen bis in die Mitte des Landes. Während der Südosten zunächst noch trocken bleibt und die Sonne genießt, braut sich am Abend Gefährliches zusammen. Dann ziehen kräftige Gewitter mit Sturmböen und Hagel auf.
Im Osten und Südosten drohen einzelne Gewitter mit Starkregen, nach Südosten hin sind sogar Sturmböen möglich. Die Temperaturen spalten das Land: Im Südosten noch 25 bis 31 Grad, sonst nur noch 19 bis 24 Grad. Der Absturz hat begonnen.
Mittwoch: Kalter Absturz auf 15 Grad
Am Mittwoch ist der Sommer endgültig Geschichte. Deutschlandweit geht es auf 17 bis 21 Grad zurück, gebietsweise fühlt es sich mit dem nassen Wind wie rund 15 Grad an. Von über 30 auf 15 Grad – das sind fast 20 Grad Unterschied in wenigen Tagen.
In den Nächten wird es richtig frisch: Die Werte sacken auf 12 bis 8 Grad. An der Nordsee krachen kurze Gewitter mit stürmischen Böen heran, während die Alpen im Dauerregen versinken. Der Herbst schickt seine erste kräftige Duftmarke.
Lila-Alarm an den Alpen: Hier wird es extrem
Das größte Gefahrenpotenzial liegt im Süden. Vom südlichen Alpenvorland bis zu den Alpen fällt ab Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch mehrstündiger Starkregen. Am Mittwoch summieren sich die Mengen auf 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden.

Und es kann noch heftiger kommen: Unwetterartige Mengen über 50 Liter sind möglich – genau die Marke, ab der die höchste Warnstufe Lila greift. Zusätzlich drohen in Nordseenähe und im Nordwesten kurze Gewitter mit Sturmböen. Wer im Süden wohnt, sollte die Warnungen genau im Blick behalten.
Was der Wetterumschwung für Sie bedeutet
Für viele ist dieser Kaltluftvorstoß eine echte Erleichterung nach der Hitze – für andere wird er schnell ungemütlich. Wer am Wochenanfang noch die letzten warmen Stunden genießen möchte, sollte den Montag nutzen. Danach heißt es: Regenjacke raus.
Achten Sie besonders in der Südhälfte und an den Alpen auf aktuelle Unwetterwarnungen, halten Sie Gullys und Abflüsse frei und sichern Sie lose Gegenstände im Garten. Der Absturz von 33 auf 15 Grad kommt schnell – und er bringt mehr als nur kühlere Luft. Er bringt Wasser, Wind und jede Menge Wetter-Wucht.