Was der 100-jährige Kalender für Weihnachten 2026 vorhersagt, lässt Winterfans schlucken – und dann kommt Silvester

Schneechaos zum Dezemberstart, Sturm, Dauerfrost – der 100-jährige Kalender klingt nach Traumwinter. Doch ausgerechnet an Heiligabend kippt alles. Und zum Jahreswechsel folgt der nächste Paukenschlag.

Schnee am Heiligabend 2026? Der hundertjährige Kalender hat da so seine eigenen Ansichten.
Schnee am Heiligabend 2026? Der hundertjährige Kalender hat da so seine eigenen Ansichten.

Wer am Frühstückstisch schon vom Winter träumt, sollte jetzt genau hinschauen. Der Hundertjährige Kalender hat seine Prognose für die kommenden Wochen parat, und die liest sich wie ein Drehbuch mit drei Akten: Schneechaos, ein bitterer Wendepunkt und ein eisiges Finale.

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Der alte Bauernkalender ist über 350 Jahre alt und trotzdem jedes Jahr wieder ein Thema in fast jeder Familie. In diesem Winter dürfte er besonders viele Diskussionen auslösen. Denn ausgerechnet für die Tage, auf die sich alle am meisten freuen, steht dort etwas, womit kaum jemand rechnet.

Akt eins: Schneechaos zum Dezemberstart

Laut dem Kalender bricht der Winter am 1. Dezember mit voller Wucht herein. Es soll kräftig schneien, und zwar auf nassen, aufgeweichten Boden. Direkt danach folgen einige stürmische Tage mit viel Wind, bevor um den 5. Dezember schon die nächste Ladung Schnee fällt.

Anschließend kündigt der Kalender eine längere Frostphase an. Das klingt nach einem Advent wie aus dem Bilderbuch: verschneite Weihnachtsmärkte, klirrende Nächte und Eisblumen am Fenster. Wer noch mit Sommerreifen unterwegs ist, sollte spätestens Ende November in die Werkstatt fahren.

Akt zwei: Die bittere Wende an Heiligabend

Doch dann kippt das Bild komplett. Vom 20. bis 28. Dezember soll laut Kalender der Regen das Kommando übernehmen. Schnee bleibt nur noch in höheren Lagen liegen, im Flachland drohen nasse und graue Feiertage. Genau in dieses Fenster fallen Heiligabend und beide Weihnachtstage.

Das Verrückte daran: Diese Vorhersage passt erstaunlich gut zu einem echten Wetterphänomen. Das sogenannte Weihnachtstauwetter schlägt in Deutschland in etwa zwei von drei Jahren zu. Milde Atlantikluft verdrängt dann kurz vor den Feiertagen den Frost, und der Schnee verschwindet über Nacht.

Was die alten Bauernregeln jetzt verraten

Auch die Bauernregeln liefern spannende Hinweise. Für den 11. November heißt es: Martini im Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein. Ein strahlender Martinstag wäre für alle Schneefans also schon mal ein gutes Omen.

Zum Barbaratag am 4. Dezember lautet die Regel: Barbara im Klee, Weihnachten im Schnee. Und dann gibt es noch den großen Klassiker: Grüne Weihnachten, weiße Ostern. Sollte das Tauwetter tatsächlich kommen, müssten wir uns nach dieser Logik auf einen späten Wintergruß im Frühjahr einstellen.

Akt drei: Silvester-Paukenschlag und Rekord-El-Niño

Zum Jahreswechsel schlägt der Winter laut Kalender dann gnadenlos zurück. Vom 29. bis 31. Dezember soll es wieder kräftig schneien, danach folgt eisige Kälte. Statt Nieselregen also Schneegestöber zum Feuerwerk.

Für die Zeit zwischen den Jahren hat der hundertjährige Kalender in diesem Jahr eine spannende Prognose zu bieten.
Für die Zeit zwischen den Jahren hat der hundertjährige Kalender in diesem Jahr eine spannende Prognose zu bieten.

Und genau hier wird es richtig spannend. Im Pazifik baut sich gerade ein El Niño in Rekordstärke auf. Nach solchen Ereignissen war der Frühwinter in Mitteleuropa oft mild, die echte Kälte kam erst im Januar und Februar. Gerät dann noch der Polarwirbel ins Taumeln, kann arktische Luft bis zu uns durchbrechen.

Wie viel Wahrheit steckt im 100-jährigen Kalender?

Eines muss man klar sagen: Eine wissenschaftliche Wettervorhersage ist der Hundertjährige Kalender nicht. Er geht auf Aufzeichnungen eines fränkischen Abts aus dem 17. Jahrhundert zurück, die nur wenige Jahre umfassten und später zu einem Dauerkalender umgedeutet wurden. Seine Trefferquote liegt kaum über dem Zufall.

Trotzdem trifft er manchmal erstaunlich genau, und genau das macht seinen Reiz aus. Belastbare Aussagen zum Weihnachtswetter liefern die Wettermodelle erst ab Mitte Dezember. Bis dahin dürfen Sie gespannt bleiben, ob der Winter wirklich mit einem Knall startet und ob Heiligabend am Ende doch noch weiß wird.