„Schon wieder 40 Grad!" –Der nächste Gluttag steht fest, doch die wahren Hundstage kommen erst noch

Kaum ist die letzte Hitzewelle vorbei, droht schon die nächste. Das GFS zeigt zur Wochenmitte wieder bis zu 40 Grad.
Kaum ist die letzte Hitzewelle abgeklungen, rollt schon die nächste heran. Ab Donnerstag dreht das Thermometer wieder kräftig nach oben, und bis zum Wochenende wird es im Südwesten richtig heiß. Über 35 Grad sind dann drin, örtlich sogar bis 38 Grad.
Was viele überrascht: Das ist erst der Anfang. Die Wettermodelle rechnen mit einer Steigerung von Tag zu Tag, und mittendrin taucht wieder eine Zahl auf, die man eigentlich erst im Hochsommer erwartet. Die Rede ist von der magischen 40-Grad-Marke.
Schon wieder die 40 Grad? Das zeigt das GFS
Richtig spannend wird es zum Start der neuen Woche. Montag und Dienstag legt die Hitze laut den Berechnungen noch eine Schippe drauf, und für Mittwoch zeigt das amerikanische Modell GFS im Südwesten tatsächlich Werte bis zu 40 Grad.
Damit stünde bei uns wieder ein echter Gluttag ins Haus, wie wir die Tage jenseits der 40-Grad-Grenze nennen. Zur Einordnung: Alles ab 35 Grad läuft bei uns bereits unter Wüstentag. Von solchen Werten sind wir diese Woche also gar nicht mehr weit entfernt.
Nach dem Juni-Rekord ist im Juli plötzlich alles möglich
Wer glaubt, 40 Grad im Juli seien Zukunftsmusik, der hat Ende Juni nicht hingeschaut. Da kletterte die Temperatur in Deutschland auf sagenhafte 41,8 Grad – ein neuer Allzeit-Rekord, und das schon im ersten Sommermonat.
Wenn schon Ende Juni die 40 fiel, dann ist sie im Juli erst recht kein Tabu mehr. Und das eigentlich Verrückte daran: Die heißeste Phase des Jahres steht überhaupt erst noch bevor. Sie hat sogar einen eigenen, uralten Namen.
Was sind eigentlich die Hundstage?
Die sogenannten Hundstage gelten als die heißeste Zeit des Sommers. Sie reichen traditionell vom 23. Juli bis zum 23. August. Der Name hat übrigens nichts mit Hunden zu tun, sondern mit dem Stern Sirius, dem hellsten Stern am gesamten Nachthimmel.

Sirius wird auch Hundsstern genannt, weil er zum Sternbild Großer Hund gehört. In der Antike ging er in genau dieser Zeit früh morgens gemeinsam mit der Sonne auf. Die Menschen glaubten damals, er heize der Sonne zusätzlich ein und mache die Tage so unerträglich heiß.
Kann es da noch heißer werden als 40 Grad?
Die spannende Frage: Wie weit kann das Thermometer Anfang August überhaupt noch steigen? Rein von der Physik her wären bei einer perfekten Wetterlage – einer festsitzenden Hitzeglocke über knochentrockenen Böden – in Deutschland sogar Werte um die 42 Grad denkbar.
Dass der Rekord von 41,8 Grad in den Hundstagen erneut wackelt, ist also keineswegs ausgeschlossen. Ich würde es aber ehrlich so einordnen: möglich ja, das wahrscheinlichste Szenario ist es nicht. Für einen neuen Deutschland-Rekord muss einfach jedes Rädchen perfekt ineinandergreifen.
Fazit: Der Sommer 2026 hat noch lange nicht sein letztes Wort gesprochen
Fest steht: Die kommenden Tage werden schweißtreibend. Ab Donnerstag geht es bergauf, am Wochenende schwitzt vor allem der Südwesten, und zur Wochenmitte könnte im Extremfall wieder eine 40 auf der Karte stehen. Der Hochsommer meint es ernst mit uns.
Und mit den Hundstagen vor der Tür ist die ganz große Hitze eben noch nicht Geschichte, sondern steht erst richtig bevor. Bleiben Sie dran, trinken Sie genug, und meiden Sie in den heißesten Stunden die pralle Sonne. Es bleibt heiß, es bleibt spannend.