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Heftiger Wintereinbruch: Ihr glaubt nicht, wo es aktuell schneit!

Deutschland und Mitteleuropa steckt in trockenen Zeiten. Eine blockierende Hochdruckwetterlage sorgt für ruhiges Frühlingswetter. Woanders fällt dagegen sogar Schnee.

Über Nordeuropa liegt ein umfangreiches Hochdruckgebiet mit dem Namen Spiro. Das hat das Wetter in Nord- und Mitteleuropa weitgehend lahmgelegt. Da passiert derzeit recht wenig. Viel Sonne und kaum Regen sind die Folge. Die Natur und die Landwirtschaft wartet nicht nur in Deutschland auf Niederschlag. Auch die Franzosen schauen schon mit Sorge auf die anhaltende Trockenheit. Doch wo ziehen eigentlich nun die ganzen Tiefs entlang?

Die machen einfach einen kleinen Umweg, und zwar über das Mittelmeer. Portugal, Spanien, die Balearen oder Italien. All diese Regionen bekommen seit Tagen viel Regen ab, teilweise mit Gewitter. Und jetzt gibt es dort sogar noch Schnee. Richtig gehört: Es gibt aktuell einen Wintereinbruch, und zwar in Spanien. Gestern hat es beispielsweise rund um Madrid viel Schnee gegeben. Wir sprechen hier immerhin von Mengen um die 20 bis 30 cm. In einigen Lagen waren es bis zu 36 cm Neuschnee. Das hat es dort im April schon lange nicht mehr gegeben. Grund waren neben feuchten Luftmassen auch sehr kalte Luftmassen. Die haben Schneefall ausgelöst.

Heftigster Wintereinbruch seit 20 Jahren

In Spanien ist es der heftigste Schneefall in einem Monat April seit mindestens 20 Jahren und das genau zur Zeit des Osterurlaubs. Auch viele Deutsche sind aktuell in Spanien in Urlaub und wundern sich über das winterliche Wetter. Bei uns dagegen ist es oft schön, sonnig und recht warm. Mit einem Wintereinbruch haben wir erstmal nicht zu rechnen. Frühestens ab Samstag gibt es bei uns endlich mal wieder etwas Regen, wenn auch nicht für alle.

Heute und morgen erreichen die Höchstwerte 15 bis 20 Grad. Samstag und Sonntag liegen die Werte meist um 15 Grad. Dann ziehen aus Südwesten Schauer und Gewitter auf. Die werden aber größtenteils nur den Süden und die Mitte des Landes treffen. Der Osten und der Norden bleiben überwiegend auf der trockenen Seite. Immerhin erwarten wir keinen Schnee mehr.

Kein Landregen in Sicht

Deutschland hat schon wieder eine recht trockene Phase hinter sich und es sieht nicht nach Wetterbesserung aus. Der März brachte im ganzen Land ein Defizit von rund 90 Prozent. Der April ist dann zumindest nass gestartet, ist aber seit kurz vor den Ostertagen extrem trocken geworden. Dazu gab es viel Wind und Sonnenschein. Das hat das Erdreich weiter ausgetrocknet. Der benötigte Landregen ist erstmal nicht in Sicht. Bis zum Monatswechsel gibt es größtenteils nur 10 bis 15 Liter Regen pro Quadratmeter, aber auch das nicht für jeden.

Das Wochenende hat oft nur Schauer und Gewitter im Gepäck. Daher wird sich die Trockenheit erstmal nicht entspannen!