Neue 40-Grad-Welle rollt an – und an EINEM Tag wird es diese Woche richtig extrem: Wissen Sie schon, welcher?

Juni 40 Grad, Juli 40 Grad – und jetzt schlägt auch der August zu. Diese Woche wird brutal heiß, dann schiebt sich mittendrin auch noch der Mond vor die Sonne.
Der Extremsommer 2026 kennt einfach kein Ende. Nach zwei Hitzewellen mit der 40-Grad-Marke im Juni und im Juli legt jetzt auch der August nach – und zwar mit voller Wucht. Schon zum Wochenstart klettern die Werte am Rhein Richtung 35 Grad, und in den Nächten wird kaum noch abgekühlt.
Was da diese Woche auf uns zurollt, ist wirklich erschreckend: eine neue Hitzepeitsche, tropische Nächte am laufenden Band – und mittendrin auch noch ein seltenes Himmelsschauspiel, das viele Menschen so noch nie gesehen haben.
Schon wieder 40 Grad – der Süden glüht
Die große Frage der Woche: Knackt Deutschland zum dritten Mal in diesem Sommer die magische 40-Grad-Marke? Vieles spricht dafür. Ein kräftiges Hoch pumpt heiße Luft aus dem Südwesten heran, und gerade entlang des Oberrheins wird es brutal. Schatten, Wasser und ein kühler Keller sind ab jetzt die besten Freunde.

Dort sind zur Wochenmitte und danach verbreitet 36 bis 39 Grad drin – lokal, in den bekannten Hitzekesseln am Rhein, ist die 40 keineswegs ausgeschlossen. Zum Vergleich: Der Allzeitrekord aus dem Juni liegt bei knapp 42 Grad. So nah dran waren wir in einem August nur ganz selten.
Und DAS ist der heißeste Tag der Woche
Jetzt die Auflösung: Der Höhepunkt zeichnet sich klar zum Ende der Woche ab. Nach dem heißen Auftakt schaukelt sich die Hitze Tag für Tag immer weiter hoch, bevor am Freitag der bislang heißeste Tag droht – der Tag, an dem alle Rekord-Alarmglocken schrillen.
Dann sind am Oberrhein Spitzenwerte um die 40 Grad möglich, im großen Rest des Landes 32 bis 38 Grad. Selbst im hohen Norden geht es Richtung 33, 34 Grad – von echter Abkühlung ist tagelang keine Spur.
Mond frisst die Sonne – mitten in der Hitze
Als wäre die Hitze nicht schon genug, kommt am Mittwochabend das nächste Spektakel. Dann schiebt sich der Mond vor die Sonne – eine tiefe partielle Sonnenfinsternis, wie sie Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Ein Anblick, der garantiert Gänsehaut macht.
Zwischen etwa 19.15 und 21 Uhr wird's ernst: Bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden hinter dem Mond, tief am Nordwest-Horizont. Am besten sichtbar ist das Ganze im Südwesten – ausgerechnet dort, wo es tagsüber am allerheißesten wird.
Augen auf – aber bitte geschützt!
Wer das Naturschauspiel live erleben will, braucht zwei Dinge: freie Sicht nach Nordwesten – und unbedingt eine geprüfte Sonnenfinsternis-Brille. Ein ungeschützter Blick in die Sonne kann die Augen dauerhaft schädigen, und das ganz ohne Vorwarnung und ohne Schmerz.
Das nächste Mal gibt's ein derart eindrucksvolles Schauspiel über Deutschland erst wieder in vielen Jahrzehnten. Und als kleines Extra funkeln in derselben Nacht auch noch die Sternschnuppen der Perseiden vom mondlosen Himmel – ein Abend für die Ewigkeit.
Wie geht's weiter mit dem Wahnsinns-Sommer?
Nach dem heißen Finale deutet sich langsam Entspannung an: Von der Nordsee her sickert kühlere Luft ein, dazu steigt die Gewittergefahr – lokal kann es richtig krachen. Der Süden allerdings hält die Hitze am längsten fest und lässt sich nur zäh abkühlen.
Doch eines steht fest: Dieser Sommer schreibt Geschichte. Drei Monate, dreimal Kurs auf 40 Grad – das gab's so noch nie. Der Extremsommer 2026 dreht weiter auf, und ein Ende der Rekordjagd ist noch längst nicht in Sicht.