Kaltfront beendet den Spätsommer in NRW! Meteorologe: "Jetzt kommt der echte Herbst" - Endlich viel Regen?
Es heißt Abschied nehmen vom Spätsommerwetter im Oktober. Eine Kaltfront sorgt nun für echtes Herbstwetter mit viel Wind, kühleren Temperaturen und Regenfällen. Kommt nun endlich der dringend benötigte große Regen?

Freunde der Sommerwärme müssen jetzt wohl endgültig Abschied nehmen vom goldenen Oktober. Nach dem trocken-heißen Sommer setzte sich das viel zu warme Wetter in Nordrhein-Westfalen (NRW) auch im September und Oktober fort. Die Folgen sind weiterhin für die Jahreszeit viel zu hohe Temperaturen und durch die anhaltende Trockenheit ein immer noch rekordniedriger Rhein.
Am Mittwochmorgen (07. Oktober) lag der Pegel des Rheins in Köln mit 44 Zentimetern weiterhin auf dem Rekord-Niedrigwasserniveau von Ende September (27.09.) mit nur 43 cm. Damit wurde das vorherige Rekordtief aus dem August noch einmal unterboten. Mit der Umstellung der Wetterlage könnte der Pegel bis zum Wochenende zumindest vorübergehend um bis zu 30 Zentimeter steigen.
Erster Schritt Richtung Normalisierung?
Am Dienstag sind in NRW nochmal Höchstwerte von bis zu 24 Grad gemessen wurden und auch der Mittwoch verspricht nochmal Spätsommerwetter vom feinsten. Zur Einordnung: Für die Jahreszeit "normale" Temperaturen wären aktuell Werte um 15 Grad für das Flachland.
Mit dem markanten Wetterwechsel kommt also nicht der große Kaltlufteinbruch, vielmehr liegen die Werte dann "endlich mal" im klimatischen Mittel. Beim Thema Niederschlag besteht zwar endlich Hoffnung auf verbreitet 15 bis 40 Liter pro Quadratmeter (mm) bis über das Wochenende, nach dem monatelangen Regendefizit wäre das aber allenfalls der erste Schritt Richtung einer Normalisierung.
#REGEN ️ Bis Freitag im Westen meist 10 bis 25 l/m² Am Alpenrand regional 30 bis 40 l/m² ️ Richtung Oder und Neiße deutlich weniger, häufig nur 1 bis 10 l/m² ACHTUNG: Italien REGENBRENNPUNKT mit bis zu 250 l/qm Alles zum Wetter https://t.co/dxKrUw1khu https://t.co/S2oqDFvhBX
— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) October 7, 2026
Nach einem nochmals sonnigen und mit 20 bis 24 Grad spätsommerlich warmen Mittwoch, nimmt die Bewölkung zum Spätnachmittag und Abend aus Südwesten zu. In der Nacht zum Donnerstag erreicht dann ganz NRW teils kräftiger Dauerregen, vereinzelt können auch Gewitter mit von der Partie sein. Der Wind frischt kräftig auf und die Tiefstwerte liegen bei 12 bis 9 Grad.
Am Donnerstag ist es zunächst noch bedeckt und regnerisch, im Tagesverlauf gibt es von Westen Auflockerungen. Bei wechselnder Bewölkung kann es am Nachmittag einzelne Schauer oder ein kurzes Gewitter geben. Mäßiger bis frischer, in Böen teils starker und stürmischer Wind (um 65 km/h) aus Nordwest. Dazu wird es mit 12 bis 16 Grad deutlich kühler als an den Vortagen.
Wechselhaftes und windiges Wochenende
Nach kurzer Beruhigung in der Nacht nimmt die Bewölkung am Freitag wieder zu und von Nordwesten setzt verbreitet Regen ein. Die Höchstwerte liegen der Jahreszeit entsprechend bei 11 bis 14 Grad, im höheren Bergland um 9 Grad. Der Südwestwind frischt im Tagesverlauf stark böig auf.
Das Wochenende bleibt in NRW wechselhaft mit für die Jahreszeit typischen Temperaturen. Bei sehr windigen 13 bis 16 Grad kann es immer wieder zu Schauern kommen, die Sonne findet aber auch regelmäßig Lücken. In der nächsten Woche könnte der Hochdruckeinfluss schon wieder zunehmen und NRW dann wieder überwiegend trockenes Wetter bescheren. Für Details ist es dafür aber noch viel zu früh.