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Jetzt wird's ungemütlich! Frost und Nebel, dann erster Herbststurm?

Der Herbst kommt jetzt mit immer größeren Schritten. Langsam wird es kälter, der Himmel zeigt sich häufiger neblig-trüb. Zum nächsten Wochenende könnte es sogar einen Sturm geben!

Sturm
In der zweiten Wochenhälfte wird es windig und regnerisch. Besonders an der Küste können Sturmböen auftreten.

Der September war bisher ausgesprochen warm und im Süden auch sehr sonnig. Gegenüber dem Klimamittel von 1991 bis 2020 stehen wir derzeit bei +2,4 Grad, im Südwesten rund um Freiburg sogar bei +3,5 Grad. In der Region gab es im September schon mehr als 10 Sommertage, das sind mehr als im August! Auch von der Mitteltemperatur unterscheiden sich August und September in diesem Jahr kaum.

Frühwerte um die 0 Grad

Das könnte sich aber jetzt ändern. In den letzten Septembertagen sinkt das Temperaturniveau vorübergehend deutlich. Besonders in den Nächten kühlt es sich stark ab. Am Dienstag- und Mittwochmorgen liegen die Temperaturen in der Mitte und im Süden örtlich unter 5 Grad! Da ist Bodenfrost vorprogrammiert. Im Erzgebirge und im bayrischen Wald muss gar mit Luftfrost gerechnet werden. Richtig mild ist es dagegen an der Küste. Hier sind es nachts aufgrund des warmen Meerwasser meist noch um 12 Grad.

Wenn man jetzt morgens das Haus verlässt, merkt man, dass es Herbst geworden ist. Es ist feucht, dunkel und kalt.

Tagsüber heizt die Septembersonne aber noch gut ein. So lösen sich Nebelfelder meist am Vormittag auf und die Temperatur steigt auch schnell an.

Zur Wochenmitte viel Sonne

Die Woche startet am Montag und Dienstag noch mit vielen Wolken, gebietsweise setzt sich aber schon die Sonne durch. Schauer bleiben die Ausnahme. Mit Sonne gibt es im Südwesten bis 20 Grad, sonst werden eher 14 bis 18 Grad erreicht. Am Mittwoch weitet sich das Azorenhoch zu uns aus. Es wird überall freundlicher, nur im Osten halten sich die Wolken noch länger. Es kann hier sogar etwas regnen. Das Thermometer klettert im Rest des Landes auf angenehme 17 bis 20 Grad.

Turbulentes Wochenende?

In der zweiten Wochenhälfte kommt Schwung in die Wetterküche. Der Atlantik lebt auf und das Islandtief verstärkt sich. Was bedeutet das nun für Deutschland? Für Details ist es noch zu früh. Fakt ist aber, dass in immer mehr Modellen eine stürmische Phase von Donnerstag bis Samstag auftaucht. Davon könnte am ehesten der Norden Deutschlands betroffen sein. Eine satte Kaltfront mit Sturmböen, kräftigem Regen und Temperatursturz wäre hier möglich!

Kaltfront
Am Donnerstag könnte ein Kaltfront dem Norden viel Wind und Regen bescheren. Ob der Süden auch betroffen sein wird, ist noch unsicher.

Allerdings bleibt es wohl erst einmal bei diesem herbstlichen Intermezzo. Danach könnten die Temperaturen rasch wieder ansteigen und im Süden ist sogar wieder Biergartenwetter mit mehr als 20 Grad zu erwarten. Anstatt auf der Wiesn muss das Wetter in diesem Jahr dann woanders genossen werden. Die letzten warmen Tagen eignen sich aber auch ideal zum Spaziergang in der Natur oder einer Wanderung in den Bergen...