Droht wieder ein Dürre-Frühling? Waldbrandgefahr steigt stark an!

Sie ist wieder da: die große Trockenheit. Ein Hoch folgt dem nächsten. Bis weit in die zweite Märzhälfte ist kein Niederschlag zu erwarten. Kommt nun der Dürre-Frühling? Die Waldbrandgefahr steigt schon stark an.

Dürre
Es geht schon wieder los. Das Frühjahr beginnt mit einer großen Trockenheit.

Man hätte es fast ahnen können: Dieses Frühjahr ist wieder auf einem guten Weg, besonders trocken auszufallen. Schon vor Wochen hatten wir hier bei daswetter.com vor einer großen Trockenheit im März gewarnt und genau das scheint nun auch so zu kommen. Seit Tagen ist es sonnig und trocken. Dazu weht ein noch ein frischer Ostwind. Der wiederum trocknet die oberen Schichten des Erdreichs schnell aus. Das hat sich besonders im Südwesten bemerkbar gemacht. Der Deutsche Wetterdienst warnt inzwischen sogar schon vor Waldbrandgefahr. Es ist im Südwesten die Stufe drei von fünf erreicht.

Da ist sie also wieder, die Frühjahrsdürre. Mittlerweile scheint sie zu einer Art Regelmäßigkeit zu werden. Sie ist in den vergangenen Jahren recht oft anzutreffen gewesen. Das erste Hoch war Kai, jetzt haben wir das Hoch Lino und Hoch Nummer drei wird Martin heißen. Dieses Hoch liegt schon auf dem Atlantik für uns bereit. Das wird auch erstmal so weitergehen. Die beiden führenden Wettermodelle zeigen jeweils bis zu ihrem Ende keine nennenswerten Niederschlagsmengen für Deutschland.

Bis 20. März könnte es mindestens trocken bleiben

Das US-Wettermodell GFS rechnet heute bis zum 20. März. Da ist in ganz Deutschland kein bisschen Niederschlag in Sicht. Trocken ohne Ende. Ohnehin hatte der US-Wetterdienst NOAA bereits vor Wochen einen extrem trockenen März angekündigt. Das ist mal wieder eine Punktprognose dieses Klimamodells. Doch wie sieht es danach aus? Was passiert im April und was im Mai?

Das Langfristwettermodell CFS, ebenfalls betrieben von der NOAA, rechnet auch im April und Mai eher mit zu wenigen Niederschlägen. Viel Regen ist demnach in diesem Frühling nicht in Sicht und da wären wir auch schon wieder bei der Frühlingsdürre. Das betrifft derzeit aber nicht nur uns in Deutschland. Schon jetzt hat sich in weiten Teilen Europas eine große Dürre breit gemacht und das mitten im Winter. In Norditalien gab es fast keinen Schnee und Regen mehr und das seit Wochen. Ganze Seen trocknen aus. Dabei sollten die zum Winterende gut voll sein. Ähnlich sieht es auch in Spanien und Portugal aus. Dort kommen aufgrund der Dürre ganze Ortschaften wieder zum Vorschein, die aufgrund von Stauseen versunken waren. Das ist beunruhigend, denn normal ist der Winter die Regenzeit. Danach sollten die Speicher voll sein.

Ein Hoch reiht sich an das nächste Hoch

In den kommenden Tagen sind nur Sonne oder Wolken in Sichtweite. Regen oder Schnee wird nicht erwartet. Das wird die Trockenheit verschärfen und die Waldbrandgefahr steigt rasch weiter an. Wir müssen abwarten wie sich die Lage weiter entwickeln wird, aber nach reichlich Niederschlag sieht es erstmal nicht aus.

Nachts wird es aber zunächst noch weiter Frost geben. Das setzt sich auch nächste Woche noch fort. Nach Monatsmitte wird es dann langsam wärmer, vielleicht auch schon bis zu 20 Grad warm.