Diese Wetterwoche hat es in sich: Extrem-Grangel zwischen Hochkeil am Boden, Höhenrücken und abtropfenden Höhentiefs
Was für eine Großwetterlage! Wetterexperten sind stark gefordert! Hochkeil, Höhenrücken und abtropfende Höhentiefs sorgen für komplexe, schwer berechenbare Strömungsmuster über Deutschland und Europa in dieser Woche.

Wahres Kopfschmerzwetter stellt sich nun für die Wetterexperten ein, denn alle sind im Spannungzustand aufgrund der Wetterlage über Mitteleuropa, die in dieser Woche ein selten klares und überaus hochkomplexes Muster zeigt:
Während sich am Boden immer wieder ein Hochdruckkeil durchsetzt und ruhige Phasen suggeriert, bleibt die Atmosphäre in der Höhe deutlich unruhiger.
Höhenrücken bauen sich zwar zeitweise auf, werden jedoch wiederholt von abtropfenden Höhentiefs gestört.
Diese gegenläufigen Strukturen erzeugen eine dynamische, schwer prognostizierbare Gesamtlage.
Föhn, Regen, Gewitter und Sonnenschein- alles auf kleinem Raum in kurzer Zeit führen zu nichtlineares Wettergeschehen
Am Boden dominiert phasenweise hoher Luftdruck, der sich keilförmig über Teile Deutschlands ausdehnt und kurzfristig für Wetterberuhigung sorgt. Dieser geht von den Azoren aus und vor Frankreich bildete sich Hoch Stefan mit seinem Kern, so dass Tief Ulla bei Italien es schwer hat mit frontalen Niederschlägen voranzukommen.
Gleichzeitig zeigt die Höhenströmung ein anderes Bild: Immer wieder lösen sich aus einem großräumigen Trog einzelne Höhentiefs, die nach Süden oder Osten abdriften und die großräumige Zirkulation stören
Blockadehoch Quirin kappt den Westdrift
Verstärkt werden die 'Prognose-Schwirigkeite' durch das blockierende Hochdruckgebiet Quirin über Nordosteuropa. Dieses blockiert die West-Ost-Zugbahn klassischer Tiefdruckgebiete und zwingt Frontensysteme zu Ausweichbewegungen oder zum Zerfall. I
n der Folge entstehen stationäre oder schleifende Ausläufer, die regional sehr unterschiedliche Wetterentwicklungen erzeugen können – von sonnigen Abschnitten über Regen bis hin zu keinnräumigen örtlichen Gewittern.
Das Wetter mit dem Fokus auf die Finanzmetropole Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet
'Antizyklonale Phasen und abgeschwächte maue zklonale Wettereineinheiten' das sind die Schlagworte für die aktuelle Wettersituation in der Finanzmetropole Frankfurt und dem Rhein Main Gebiet.
Doch zum Ende der Arbeitswochen geht in dieser Region öfter mal die Sonne auf um schlussendlich auch mal zu scheinen:
Insgesamt entwickelt sich nämlich das Rhein-Main-Wetter damit von einer anfänglich kühlen, leicht wechselhaften Tiefdruckprägung hin zu einer zunehmend stabilen, frühlingshaften Hochdrucklage mit steigenden Temperaturen und überwiegend ruhigem Witterungscharakter.
Heute dominiert dichte Bewölkung mit zeitweiligem Regen, dazu bleibt es mit 12 bis 14 Grad vergleichsweise kühl. In den höheren Lagen von Taunus und Odenwald werden um 9 Grad erreicht. Insgesamt herrscht damit noch eine feucht-kühle, zyklonal geprägte Wetterphase.
In der Nacht zum Dienstag bleibt es zunächst grau und zeitweise nass, bevor der Regen von Westen her allmählich nachlässt. Die Temperaturen gehen auf 8 bis 5 Grad zurück, in den Mittelgebirgslagen auf etwa 4 Grad.
Im weiteren Verlauf setzt sich am Dienstag ein Wetterwechsel durch. Restwolken und letzte schwache Schauer klingen ab, zugleich lockert die Bewölkung zunehmend auf. Gegen Abend sind erste freundliche Abschnitte möglich. Die Temperaturen steigen auf 13 bis 17 Grad, im Bergland auf etwa 9 Grad. Damit beginnt der Übergang in eine stabilere Wetterphase.
Die Nächte werden dabei insgesamt deutlich ruhiger und kühler. Nach einem zunächst noch wolkigen und feuchten Start in die Nacht zum Dienstag folgt zur Nacht zum Mittwoch bereits verbreitetes Aufklaren.
#WetterHeute
— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) April 13, 2026
️ Meist stark bewölkt, morgens im Norden noch etwas #Regen ️
️ Nachmittag: Von Sachsen her einzelne Schauer, später nordwärts ziehend
️ Temperaturen: 1418 °C, dazu teils frischer Ostwind
️ https://t.co/dxKrUw1khu pic.twitter.com/Y1IB4LyNKE
Danach dominiert ruhiges Hochdruckwetter mit klarem Himmel oder nur lockeren Wolkenfeldern.
Die Temperaturen können dann in den Folgenächten auf frische 6 bis kalte 0 Grad, in geschützten Lagen auch knapp unter den Gefrierpunkt sinken. Besonders in der zweiten Nachthälfte ist verbreitet mit Bodenfrost zu rechnen, örtlich kann sich zudem Nebel bilden.
Der Mittwoch bringt dann einen spürbar freundlicheren Witterungscharakter: Viel Sonne, zeitweise lockere Wolken und trockene Luft bestimmen das Bild. Die Höchstwerte liegen bei 16 bis 19 Grad, im höheren Gelände etwas darunter.
Auch der Donnerstag bleibt unter Hochdruckeinfluss stabil und mild. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken werden 18 bis 21 Grad erreicht, in den Hochlagen 15 bis 17 Grad. Insgesamt etabliert sich damit ein deutlich ruhigeres, frühlingshaftes Wetterregime im Rhein-Main-Gebiet.
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