50 Liter Regen in wenigen Minuten: Heute kracht es richtig – Gewitterfront bringt Sturzflut, Hagel und Orkanböen

Heute wird es ernst. Eine brachiale Gewitterfront rollt von Westen heran und bringt Sturzregen, Hagel und Sturmböen. Örtlich prasseln bis zu 50 Liter Regen in wenigen Minuten vom Himmel.

Jetzt geht es los, und zwar mit voller Wucht. Im Laufe des heutigen Dienstags schiebt sich von Westen her eine massive Schauer- und Gewitterstaffel ins Land und frisst sich bis in die mittleren Regionen vor. Die ruhige Phase am Morgen ist nur die Stille vor dem Sturm.

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Denn was da heranzieht, hat es faustdick hinter den Ohren. Bereits am Mittag knallen die ersten heftigen Zellen herein und verwandeln den Tag binnen Minuten in eine düstere Suppe.

Wassermassen, Hagel und Böen auf einen Schlag

In den Gewittern öffnet der Himmel alle Schleusen: 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit sind locker drin. Dazu prasselt kleinkörniger Hagel herunter, der Straßen in Sekunden in rutschige Pisten verwandelt.

Begleitet wird der ganze Zauber von stürmischen Böen bis Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h, also 8 bis 9 Beaufort. Wer dann im Freien steht, kämpft sich regelrecht durch die Böen.

Im Süden drohen sogar Orkanartige Spitzen

Am übelsten erwischt es den Süden. Hier sind einzelne schwere Sturmböen bis an die 100-km/h-Marke, das sind 10 Beaufort, durchaus möglich. Da fliegen Sonnenschirme durch die Luft und Äste krachen herunter.

Eine neue Gewitterfront rollt heute auf Deutschland zu.
Eine neue Gewitterfront rollt heute auf Deutschland zu.

Ich kann nur dringend raten: Alles Lose auf Balkon und Terrasse jetzt sichern. Und das Auto parkt man heute besser nicht unter einem alten, wackeligen Baum.

Örtlich wird es brandgefährlich

Punktuell schlägt das Wetter komplett über die Stränge. Dann fallen mehr als 25 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit, vereinzelt sogar rund 50 Liter in wenigen Minuten – das sind knallharte Sturzflut-Bedingungen.

Obendrauf kommt örtlich dicker Hagel mit Korngrößen bis zu drei Zentimetern. Solche Brocken hauen Dellen ins Autoblech und zerfetzen jede Pflanze im Beet.

So tobt es in die Nacht hinein

Eine echte Pause gibt es vorerst nicht. In der Nacht zum Mittwoch wandern die Gewitter und Regenfälle weiter Richtung Ost-Nordost, anfangs noch mit lokaler Unwettergefahr im Gepäck.

Vielerorts kippt das Donnergrollen dann in anhaltenden, ungewittrigen Starkregen. Die Böden sind längst vollgesogen und können das Wasser kaum noch schlucken.

Erst spät kehrt langsam Ruhe ein

Wer auf Entspannung wartet, braucht Geduld. Erst in der zweiten Nachthälfte lässt die Gewitter- und Starkregenneigung allmählich nach, und die Lage beruhigt sich Schritt für Schritt.

Mein klarer Rat für heute: Wetterwarnungen im Auge behalten, Termine flexibel halten und bei aufziehenden schwarzen Wolken sofort ein festes Dach aufsuchen. Diese Front macht keine halben Sachen.

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